Was ist Kooperativer Wandel

Hinweis: Unsere Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer neuen Kooperations-Gesellschaft. In Fragen Kooperations- und Genossenschafts-Praxis arbeiten wir mit dem SFCI SmartCoop Forschungsinstitut des Bundesverbandes MMW e.V. zusammen. Redaktion/Koordination: Dr. Adoj Allisei, Gerd K. Schaumann

4.02.2021

Den „Kooperativen Wandel“ erkennen und sogar messen?

  


 

Frage:

 

Ich habe gehört, dass man den stattfindenden „Bewusstseins-Wandel“ sogar messen kann. …

Wie geht das? Und vor allem kann man dann auch den „Kooperativen Wandel“ z.B. in Genossenschaften ebenfalls „messen“?

Antwort

 

Lasst uns zunächst etwas zum „Bewusstsein“ sagen und danach etwas zu dem, was wir „unvermeidbaren“ Kooperativen Wandel nennen. …

Unser Bewusstsein ist - vereinfacht ausgedrückt - alles, was wir denken-sagen-glauben. Deshalb sagen wir auch gern – und immer wieder:

·       „Achte auf deine Gedanken“ (denn sie könnten wahr werden)

Euch sind sicherlich die Begriffe:

·       Bewusstsein und Unterbewusstsein

bekannt. Das „Überbewusstsein“ wird auch bereits „erforscht“ und genutzt. Uns interessiert vor aber hier allem das „Unterbewusstsein“, etwas das nach wie vor weder von der Psychologie noch in der Psychotherapie „ungelöst“ ist. …

Nehmen wir einmal an, ihr führt in eurer Genossenschaft eine Diskussion, z.B. über ein „kooperatives Führungssystem“.

Nach etwas 2 Stunden ist das Thema/Problem „ausdiskutiert“, und man kommt überein, ein – möglichst detailliertes - „Verlaufs-Protokoll“ zu führen. …

Jetzt machen wir einen kleinen Test:

·       Bittet alle Teilnehmer am Ende der Diskussion, das Wichtigste der gerade gelaufenen Diskussion zusammenzufassen und möglichst so zu notieren, dass eine nicht anwesende Person möglichst genau nachvollziehen kann, was hier vor kurzem „abgelaufen“ ist  (jeder Teilnehmer für sich, ohne sich mit anderen auszutauschen). Dann sammelt diese Zettel ein und lest dann die Ergebnisse – hörbar für alle - vor (ohne Namensnennung des jeweiligen „Protokollanten“) lauf vor.

Ihr werdet unschwer feststellen:

·       Es scheint so, als ob jeder Teilnehmer (scheinbar) etwas anderes „gehört“ hat. …

Man spricht von „selektiver Wahrnehmung“. …

Das kann – so vermutet man vorher - natürlich nicht sein, denn alle waren zur gleichen Zeit im gleichen Raum. Und doch hat jede/r – und sei der Unterschied in einigen Zeitabschnitten auch noch so klein -  nicht genau das gehört, was gesagt wurde. Ein ggf. mitlaufendes Ton-Aufnahme-gerät könnte das schnell „belegen“. …

Wie kann das sein? Und vor allem, wo sind diese Informationen geblieben?

Sprache ist Energie und Energie kann nicht „verloren“ gehen. Also muss das nicht mehr erinnerbare (Bewusste) sich jetzt (irgendwie) im „Unterbewusstsein“ (jedes Anwesenden!) befinden?!. …

Aber was ist dann genauer dieses „Unterbewusstsein“? Es lohnt sich wirklich dieser Frage nachzugehen, denn „Bewussteins-Erhöhung“ kann man auch so „definieren“:

·       Wir erinnern uns bewusster, sind sozusagen aufmerksamer zu dem, was um uns herum geschieht. …

Der Idealfall:

·       Wir sind vollständig bewusst! … oder anders ausgedrückt:

·       Es gibt kein „Unterbewusstsein“ mehr.

Derzeit wollen wir lediglich darauf hinweisen, dass es wichtig ist, unsere Aufmerksamkeit zu „trainieren“, vor allem jedoch ausgerichtet auf das, was wir beabsichtigen anzustreben (zu kreieren).

Wer ohne klare (eigene) Absichten in eine Situation hineingeht, wird anders dastehen, wie jemand, der sozusagen bereits das (sein) Ziel vor Augen hat. …  

Uns geht es hier lediglich darum, den Unterschied zwischen „Bewusst-sein“ und „Unter-bewusst-sein“ sich zu vergegenwärtigen.

Aber die „verlorengegangenen“ Informationen sind nicht „weg“, wie das Bandgerät zeigt. …

Wo sind sie aber geblieben?

·       In dem, was wir dann gern als „Unterbewusstsein“ bezeichnen, aber eigentlich nicht wissen, was oder wo das ist. …

In Hypnose – das ergeben gut gesicherte Forschungen – gelingt es uns an viel mehr zu erinnern. Also liegt das „Unterbewusstsein“ nicht irgendwo, sondern ist Teil von uns.

Werden wir nun „bewusster“, heißt das, wir werden (u,a.) aufmerksamer, konzentrierter, dann werden wir mehr „bewusst“ wahrnehmen, uns an mehr erinnern.

Dazu noch ein Vergleich:

·       In der vorstehenden Diskussion nehmen wir nun an, gäbe es zwei unterschiedliche Situationen.

A.   Es geht um eine „positive“ Situation, z.B. ein gutes Geschäftsergebnis.

B.   Es geht um eine „negative“ Situation, diesmal um ein unerfreuliches Geschäftsergebnis.

Auch bei einem solchen Vergleich ist festzustellen, dass jeder Mensch unterschiedlich viel „bewusst wahrgenommen“ hat. …

Wir halten fest:

·       Bei (aus unserer Sicht) „positiven“ Situationen nehmen wir mehr „bewusst“ wahr, als bei für uns negativen „Situationen“.

Und der Rest?

Der Ist nicht weg, sondern befindet sich in unserem Unterbewusstsein.

Jetzt ahnen wir bereits, weshalb – gerade in kooperativen Unternehmen z.B. Genossenschaften - es darauf ankommt, möglichst eine „positive Gesprächs-Intention“ zu schaffen.

Vereinfacht ausgedrückt:

·       Jeder Informationsaustausch wird dann effektiver und das Ergebnis folglich nachhaltiger, wenn man z.B. positive Intentionen „sendet“.

Kritik oder angstbezogene Situationen sind haben nicht nur eine geringere „Wahrnehmungs-Rate“, sondern führen dazu, das „Unterbewusste“ zu „füttern“.

·       So entstehen z.B. Glaubensmuster, die eher weniger förderlich sind und wir wundern uns, wenn jemand „unerwartet“ oder unerwünscht, reagiert. …  

Mal ehrlich, habt ihr solche „Zusammenhänge“ schon einmal von einem „Genossenschafts-Institut“ gehört? …

Das ist es, wenn wir meinen, dass solche Institute (derzeit) wenig dazu beitragen, für Menschen in Genossenschaften wirklich hilfreiche Unterstützung anzubieten.

Das ist keine Kritik,sondern dient lediglich dazu, zu erkennen, dass man sich als Genossenschaft nicht nur auf diesbezügliche „Geno-Sender“ verlassen sollte. …

Bei künftigen – und vor allem erfolgsbezogenen  Konzepten zum Thema „Genossenschaft“ sind Genossenschafts-Institute derzeit nicht leider noch nicht hilfreich, um den „Kooperativen Erfolgsfaktor“ in Wirkung zu setzen. …

Was ist aber nun dieser „Bewusstseins-Wandel“, was bewirkt ihn, wie wird er sichtbar, vor allem aber:

·       Warum „behaupten“ wir, dass er „stetig“, „dynamisch“ und „unumkehrbar“ ist und, dass man ihn durchaus „messen“ kann?

Beginnen wir mit „messen“.

Wir wissen, dass letztlich Materie überhaupt nicht so „real“ ist, wie sie erscheint. Eigentlich – so auch die „Quantenphysik“, ist:

·       alles irgendwie letztlich Energie und Schwingung.

Unglaublich, aber kaum widersprochen ist der These des bekannten Physikers Stephan Hawking, dass:

·       das gesamte Universum in einer „Nussschale“ Platz finden könne.

Problemlos, wenn auch mit (noch) hohem (inneren) Widerstand, könnten wir uns eigentlich „vorstellen“, dass in dieser „Nuss-Schale“ alles mit allem verbunden ist; „quanten-verschränkt“, wie die Quantenphysiker sagen. …

Und wir gehen noch weiter, eher fragend entwickelnd:

·       Unsere Erde dreht sich um unsere Sonne. Dem wird niemand heute mehr widersprechen.

Aber fragen wir weiter:

·       Und worum bitte dreht sich die Sonne?

Die Astrophysik weiß, dass sich unsere Sonne ihrerseits um eine weitere Sonne dreht. …

Während unsere Erde lediglich ca. 365 Tage benötigt, um sich um ihre Sonne zu drehen, benötigt unsere Sonne ca. 26.000 Jahre, um sich ihrerseits um eine weitere Sonne zu drehen. Manche bezeichnen diese „weitere Sonne“ als „Zentralsonne“.

Die Drehung der Erde um ihre Sonne verursacht Energieveränderungen, die wir als Jahreszeiten bezeichnen. Man kann auch den Wechsel von Frühling-Sommer-Herbst-Winter als „kleine Evolution“ bezeichnen. Etwas entsteht, wächst, wird geerntet und vergeht, um im nächsten Jahr den gleichen Kreislauf zu durchlaufen.   

Man kann diesen Kreislauf auch anders ausdrücken und als eine „Energieveränderung bezeichnen, d.h. unsere Sonne „versorgt“ uns (jahreszeitbedingt) mit unterschiedlicher Energie. …

Man muss kein Astrologe“ sein um zu wissen, dass offensichtlich – die der Erdumdrehung jeweils zugeordneten „Tierkreiszeichen“ - eine Bedeutung für das jeweilige Menschenleben zu haben scheinen. Wie anders wäre es zu deuten, dass im kollektiven Bewusstsein so viel Wert auf den Zeitpunkt der Geburt eines Menschen gelegt wird. … Das kann man bezweifeln oder glauben, wir berichten hier von einer leicht nachprüfbaren Situation. Würde das nur „Nonsens“ sein, wäre es längst aus unserem Bewusstsein verschwunden. …

Die „Idee“ der Tierkreiszeichen für unseren Jahresverkauf (12 Tierkreiszeichen), wird nun analog auf die „Zentralsonne“ übertragen. Während der Wechsel bei unserer Sonne von Tierkreiszeichen zu Tierkreiszeichen ca. 30 Tage dauert, kommen wir bei der Zentralsonne auf ca. 2160 Jahre.

Seit etwa dem Jahre 2000 bewegen wir uns – bezogen auf die Zentralsonne – in einer Wechselsituation vom „Fische-Zeitalter“ zum „Wassermann-Zeitalter“.

So, wie unsere Sonne, einen Einfluss auf die jeweiligen „Tierkreiszeichen“ zu haben scheint, wird dies auch bei der „Zentralsonne“ angenommen.

(Wer „tiefer“ gehen möchte, der vergleiche einmal die „Energien“ dieser beiden „Tierkreiszeichen“. …

Vereinfacht ausgedrückt, „verkörpert“ sozusagen jedes „Tierkreiszeichen“ eine besondere „Energie“. …

Die Astrophysik hat inzwischen eine eingetretene „Energie-Veränderung“ bestätigt. Der „Energie-Transfer“ von der Zentral-Sonne zu unserer Sonne hat inzwischen eine veränderte „Energie-Qualität“. Und unsere Sonne gibt diese Einflüsse über ihre „Helio-Sphäre“ auf unseren Planeten weiter (sog. Sonnenstürme) Das Erd-Magnet-Gitter fängt diese „andere“ Strahlen-Qualität auf und bringt sie in Wirkung. (Wer sich dafür interessiert: Das Erd-Magnet-Gitter hat sich bereits um einige „Kompass-Zahlen“ verschoben. …

Wir wollen es hier abkürzen:

·       Es ist unverkennbar von einer veränderten (Bewusstseins-) Energie sprechen zu können.

·       Es ist auch eine zunehmende Intensität dieser veränderten Energie zu erkennen.

Viele Diskussionen sprechen von:

·       Einer neuen „Energie-Qualität“.

·       Vom Wechsel aus der „alten“ Zeit und dem Eintritt in eine „neue“ Zeit.

Und welche besonderen Veränderungen sind zu erwarten?

Als die wichtigsten „Faktoren“ werden angesehen:

·       Mehr Gemeinschafts-Geist und Gesamtverantwortung

·       Mehr Selbstverantwortung und Selbstorganisation

Sind das nicht etwa die Grundlagen für einen „Kooperativen Wandel“?!

Hinweis;

Unser Beitrag enthält Hinweise und Begriffe, die für viele Leser völlig neu sind. Deshalb unsere Empfehlung: Nutzen Sie zu vorstehenden „Begriffen“ einfach intensiver das Internet, aber bitte nicht nur Wikipedia. …

Wir sagen nicht, dass etwas so oder so, richtiger oder falsch ist, wir wollen lediglich sensibilisieren, über die Informationen der bereits bekannten Medien hinauszugehen.

 

Aufgrund – solcher Informationen – haben wir im „QuantenInstitut“ begonnen, den „Bewusstseins-Wandel“ näher zu untersuchen und haben dafür „Mess-Instrumente“ entwickelt. Wohl gemerkt, wir haben keine eigenen Messinstrumente entwickelt, sondern nutzen solche, die in unserem internationalen Netzwerk zugänglich sind. Manche davon sind teuer und kompliziert. Wir aber wollten etwas den Menschen zur Verfügung stellen, was jede/r nutzen und ausprobieren kann. Auf dieser Grundlage haben wir u.a. den sog. VITAL-LEVEL-TEST und den COOP-VITAL-TEST entwickelt. Diese beiden Tests basieren auf der Grundlage der obigen Annahmen, dass wir (jeder Mensch):

·       Mehr (bewusst) wissen kann als wir (bisher) meinen.

Die einfachste Form dieser „Selbst-Tests“ ist auch seit langem in der  Kinesiologie erfolgreich erprobt. Diese „Muskel-Tests“ testen „Muskel-Reaktionen“. Muskeln reagieren auf das „Gesamt-Bewusstsein“ also eine Art „Bündnis“ von „Tages-Bewusstsein und Unterbewusstsein“.

Wer sich bemüht, zumindest – ab und an mal – und wenn auch nur vorrübergehend.  „Denk-Grenzen“ zu überschreiten, kann dies lernen und nutzen. Was ist die Grundlage?

·       Es ist unser Körperbewusstsein, auch „Körperwissen“ genannt. Es ist die „Verbindung“ unseres Körpers mit dem Quantenfeld. …

Hinweis:

·       Mit diesem „Muskeltest“ kann auch recht einfach erkannt werden, welche Nahrung, welche Situation oder welche Umgebung für uns momentan förderlich ist oder auch nicht. …

Und übrigens:

·       Auch Genossenschaften sind letztlich „Energie-Ansammlungen“, die mit einer höheren oder niedrigeren Frequenz „schwingen“.

Diese „Schwingungen“ lassen sich ertesten.

Alles hat ein „Quanten-Feld“, ganz speziell und damit unterscheidbar. …

Man könnte sogar den „Wahrheitsgehalt“ von Werbeaussagen, von Homepages, von „Geschäftsberichten“, etc.. ja sogar von Büchern testen. …

Aus dieser Perspektive gesehen, könnte man z.B.  „Genossenschafts-Prüfungen“, in der zur Zeit praktizierter Form, durchaus als „irgendwie nicht mehr zeitgemäß“ bezeichnen, oder als „Mehrwert-Verweigerung“.

Nur weil wir bestimmte Informationen (noch) nicht wahrnehmen können, heißt das nicht, dass es sie nicht gäbe. …

Je mehr sich unser Bewusstsein wandelt (erhöht), umso mehr werden wir „tagesbewusst“ wahrnehmen. …  

Man könnte alles auch „einfacher“ zusammenfassen:

·       Die Relation von „Tagesbewusstsein“ und „Unterbewusstsein“ verschiebt sich immer mehr.

Man könnte auch sagen:

·       Die Menschen in Genossenschaften werden immer bewusster (wahrnehmen).

Bleibt zu hoffen, dass die Verbände, Institute und anderes Wissenschaftler in dieser Umgebung, diese Entwicklung nicht versäumen.

Eigentlich sollten sie die neuen „Potentiale“ frühzeitig erkennen und sie als Chance definieren. Noch sieht es eher umgekehrt aus und sie beharren darauf, dass die „Dinge“ auch künftig so „laufen“, wie man es bisher gewöhnt ist.

·       Kontinuität oder Diskontinuität?

Es scheint immer weniger Sinn zu machen, auf Erfahrungen zu rekurrieren, die vor dem Jahre 2000 lagen. …

·       Warum? – Weil die Zeit nicht vergleichbar sind! ….

Auch hierzu empfehlen wir intensiver zu „googlen“ und die Möglichkeiten der Digitalen Medien zu nutzen, denn:

·       Der Bewusstseinswandel ist der entscheidende Taktgeber für den „Kooperativen Wandel“! ….

 

Redaktion: AG „Coop-FAQ“ im IWMC QuantenInstitut.  Unsere nationalen und internationalen Experten kommen aus zahlreichen Bereichen von Wissenschaft und Forschung, andere Experten verfügen über Fach- und Führungspraxis. Sie sind unabhängig; das kann sowohl vorteilhaft, wie auch ggf. nachteilig sein. Das Selbstverständnis des QuantenInstituts ist jedoch letztendlich stets die Garantie der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit. Kontakt: info@quanteninstitut.de

Wir kooperieren mit den SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI) des MMW Bundesverbandes der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V. www.Bundesverband-MMW.de

 

3.29.2021

Kooperativer Wandel: Sind Fragen wichtiger als Antworten?

 


 

Frage

Unsere Welt scheint von der Idee getragen, dass Antworten der wesentliche Impuls für Entwicklung sei. Nehmen wir z.B. den Kooperativen Wandel. Wer würde dazu schon die Antworten kennen …. Wir haben ja noch nicht einmal begonnen, entsprechende Fragen zu stellen. Es ist doch leicht zu erkennen, wenn wir uns selbst beobachten: Erst wenn eine Frage „kommt“, beginnt unser Hirn zu arbeiten und wir antworten … - nicht umgekehrt. Warum wird das nicht an Schulen gelehrt oder in anderen Bereichen der Gesellschaft, besonders der Politik so praktiziert?

Antwort

Das habt Ihr wirklich gut erkannt. Eigentlich müsste unsere AG „QuantFragen“ statt „QuAntworten“ heißen. Es war bei uns lediglich eine Sache der besseren „Lesbarkeit“. …

Uneingeschränkt JA  zu Eurer Frage!!!

·       Alles beginnt damit, etwas (fragend) wissen zu wollen, was auch immer der „Motor“ war.

Der Satz:

·       „Etwas in Frage zu stellen“, ist keine Kritik, sondern eine Chance.

Eigentlich heißt es eher so:

·       „Wir stellen etwas in eine Frage“.

Klingt schon ganz anders – oder?

Wenn „fragen“ so zentral sind, besteht eigentlich wenig Verständnis für das, was Schule täglich praktiziert:

·       Dort stellt ein Lehrer nur „Fragen“, deren Antworten er selbst (schon) kennt.  

Eine merkwürde Art, „Ansporn zum Lernen“ zu geben. …

Man nennt es wohl „Dauer-Lernkontrolle“ – aber ist so etwas wirklich „Ansporn für Neugier“?.

Ähnlich läuft es auch in vielen Bereichen der Politik. Meist erwarten Politiker von Journalisten – vorher – zu wissen, welche Fragen gestellt werden. Das ist der Grund, weshalb es dann für die Bürger so aussieht, als sei der „Beantworter“ besonders gut informiert. …

·       Jeder wissenschaftliche Fortschritt beginnt mit einer Frage

Zunächst besteht Neugier oder Zweifel am Bestehenden. Dann erst beginnt der Impuls, sich auf den Weg zur (möglichen) Lösung zu begeben. …

Interessant ist auch – dies „Spiel“ wenden wir im QuantenInstitut oft an:

·       Die Qualität einer Frage ein- oder mehrfach zu „toppen“, bevor wir uns zur Beantwortung begeben.

Nehmen wir beispielhaft:

·       Den „Kooperativen Wandel“.

Wir stehen dort ganz am Anfang, wissen aber, dass er sich nicht aufhalten lassen wird. Er kann jedoch „verzögert“ werden, sofern die Bewusstseinsentwicklung der Menschen an Dynamik verliert. …

Als wir begannen, uns mit dem Thema „Kooperativer Wandel“ intensiv zu beschäftigen, haben wir zunächst quasi eine Art

·       „Antwort-Verweigerung“

eingeführt. …

Jeder der meinte, bereits eine Antwort zu kennen, wurde gebeten sie zu notieren, aber sie nicht (intern) zu „veröffentlichen“.

Nur so konnten wir sicherstellen, nicht zu frühzeitig auf „Lösungssuche“ zu gehen und – wie wir meinten – damit die Qualität, Bereite und Tiefe unserer Erkenntnis einzuschränken.

Beispielhaft einige unserer Fragen:

·       Was ist das Gegenteil von „Wandel“ oder von „Kooperation?

·       Warum könnte es ein Spannungsfeld zwischen „Konkurrenz“ und „Kooperation“ geben und weshalb beginnt man gerade jetzt, sich besonders intensiv mit dieser Thematik zu befassen?

·       Wie werden Politik, Gesellschaft, etc. Medien, letztlich die diversen Gruppen der Menschen auf diesen „Paradigmen-Wechsel“ reagieren?

·       Wer werden die vermutlichen „Gewinner“ oder „Verlierer“ eines solchen „System-Wechsels“ sein?

·       Wie wird die zu erwartende „Reaktion“ der Vertreter des „Konkurrenz-Systems“ ausfallen, welches werden die vermutlichen „Haupt-Linien“ der „Verteidigung“ sein?

·       Wie werden die Menschen mit den notwendig neu zu definierenden Begriffen, wie „Selbstverantwortung“, „Selbstbewusstsein“, „Selbstorganisation“, etc. umgehen, sich darauf eher freuen oder eher in einer eher typisch defensiven „Veränderungs-Verweigerungs-Haltung“ verharren wollen?

·       Welche Bedeutung hat ein „Kooperativer Wandel“ für den Planeten, unsere Lebensgrundlagen und die unserer nachfolgenden Generationen.

·       Ist ein „Kooperativer Wandel“ wirklich erforderlich oder reichen „Reparaturen“ am „Konkurrenz-System aus?

·       Wie wird besonders die junge Generation auf diesen Paradigmen-Wechsel reagieren.

Und letztendlich auch solche Fragen, die bisher nur wenigen Menschen zugänglich sind, aber die für einen Bewusstseinswechsel sozusagen die Grundlagen bilden, wie z.B.

·       Die Änderung des Erd-Magnetgitters oder die stärkere „Strahlung der Sonne“ (Helio-Sphäre).

Eine der wichtigsten Fragen lautete:

·       Ist die Annahme richtig, den „Kooperativen Wandel“ sozusagen als Folgeerscheinung – quasi als „Motor“ eines unabdingbaren „Bewusstseins-Wandels“ zu sehen und zu verbreiten?

Es hat – auch bei uns – eine Weile gedauert, bis ein „allgemeiner Konsens“ bestand. …

Was können wir davon weitergeben?

·       Dass alles mit guten, d.h. tiefgreifenden - und immer wieder zur Disposition gestellten – FRAGEN beginnen sollte.

Eigentlich wäre es angemessen, so etwas wie ein „Grundrecht auf Fragen“ zu gewährleisten und Lehrer, Professoren … auch Parteien, Politiker oder Verbände sollten sich ebenfalls darin üben, (richtige) Fragen zu stellen. Im Bereich Genossenschaften könnte dazu eine solcher (wichtigen) Fragen z.B. lauten:

·       Wann gibt es ein klares Bekenntnis des Genossenschaftsbereichs zum „Kooperativen Wandel“?

Hinweis:

„Google“ innovativ selbst die „wichtigsten Begriffe und Informationen“ und achte auf die Unterschiede der Informationen… 

Redaktion: FG „QuAntworten“ im IWMC QuantenInstitut (Internationale Wissenschafts- und Medien-Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de

In Fragen der Kooperation werden wir vom SmartCoop-ForschungsInstitut des MMWCoopGo Bundesverbandes für Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft  e.V. beraten.

 

3.25.2021

Genossenschaften: Mit „Wertebewusstsein“ neue Zielgruppen finden: „Die (zertifizierte) Verantwortungs-Gemeinschaft“.

 


Essenz: 

Die Frage, ob Genossenschaften zugleich auch mit eindeutigen Wertebezügen verbunden sind, ist berechtigt. Für „Außenstehende“ ist es kaum nachvollziehbar, dass es (noch) nicht so ist. Wer sich als „Miteinander-Unternehmen“ – kurzum als „CoopGo“ - versteht und auch so wahrgenommen wird, sollte für die Öffentlichkeit auch analog Klarheit schaffen:

·       JA, wir übernehmen mit unserer Genossenschaft auch ein Stück Verantwortung für unser aller Zukunft!

 oder  

·       NEIN, es ist nicht unsere Absicht, auch (gesellschaftliche) Verantwortung für das Handeln unserer Genossenschaft zu übernehmen!

Warum nicht deutlich in der Öffentlichkeit „Kooperative Gesamt-verantwortung“ (Kooperativer-Verantwortungs-Kodex – KVK -) signalisieren? Genossenschaften werden bereits jetzt als zukunftsfähige Rechtsform wahrgenommen, auch wenn das – zumindest für Insider – eher mit Zurückhaltung zu sehen ist.

Aber auf diesem „Hoffnungs-Vorsprung“ kann man real „aufsatteln“, sozusagen Genossenschaften gezielt (freiwillig!) „zertifizieren“ …

CoopGo Plus-Zertifikate“ (Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit, etc.), wäre ein Weg, um „kooperative Kompetenz“ mit Wertebezügen – nach innen und außen - zu verbinden. …  

Frage

Jeder kann offensichtlich eine Genossenschaft gründen. Spielt es dabei wirklich keine Rolle, womit man sich wirtschaftlich befasst? Die „Prüfungsverbände“ richten sich schwerpunktmäßig nach den Themen:

·       Werden die Mitglieder gefördert?

·       Ist das Projekt wirtschaftlich „tragfähig“?

·       Werden die Rechtsregeln (Satzung, etc.) eingehalten?

Die zentralen – durchaus wertebezogen - Andersartigkeiten von Kooperationen (nach innen und außen) spielen bisher kaum eine Rolle. Den Genossenschafts- und Prüfungsverbänden ist es scheinbar egal, WAS dieses „Gemeinschaftshandeln“ – nach innen und außen – bewirkt oder unterlässt. …

Für uns ist Genossenschaft keine „beliebige“ Rechtsform. Wir verbinden damit auch eine gewisse „Werte-Haltung“ gegenüber den „Mitmachern“ und auch gegenüber Kunden, Lieferanten, etc. und der Art, wie man z.B. Marketing und Werbung betreibt. …

Bisher spielt das offensichtlich (offiziell) keine Rolle, aber es wäre doch zu überlegen, Genossenschaften anzuregen, sich auch bewusster „wertebezogen“ darzustellen. Eigentlich sollte das auch Aufgabe der Verbände sein, vielleicht sogar in einem Gründungsgutachten das zu erwähnen. …

Antwort

Ihr sprecht hier einen Punkt an, der in der Tat bisher bei Genossenschaftsverbänden eher nachrangig war:

·       Implizieren Gemeinschafts-Unternehmen – wozu ja auch Genossenschaften zählen – zugleich auch eine Art Wertegefüge, wie dies vom Begriff „Miteinander“ angedeutet wird?

Aus unserer Sicht, sollten Genossenschaften „Farbe“ bekennen, ob und wie sie sich als Teil des „kooperativen Wandels“ verstehen. …

Es macht wenig Sinn, sich „unternehmerisch“ genau so „egozentrisch“ zu verhalten, wie die Mehrheit der „Konkurrenz-Unternehmen“ es derzeit tut.

Es mag sein, dass man mittels Genossenschaften z.B. eine leichte Verschiebung der Schieflage bei der Vermögensverteilung in der Gesellschaft hinbekäme, aber dies ist derzeit nicht der zentrale „Knackpunkt“ unserer Gesellschaft. …

Was aber wäre z.B. ein „zentraler Knackpunkt“? Wie wäre es z.B. mit dem Thema „Zukunfts-Verantwortung“?

Das würde wohl zu der Frage führen:

·       Weshalb sollten ausgerechnet Genossenschaften bei diesem Thema vorangehen?

„Sollen“ sie nicht. Aber es könnte intelligent sein, dies zu tun und dann damit zu „werben“. …

Wir würden prognostizieren, dass – sofern Genossenschaften gezielt bei entscheidenden Zukunfts-Themen vorangingen – sie den höchsten Glaubwürdigkeitsgrad hätten, dass man ihnen dies auch in der Öffentlichkeit abnehmen würde. …

Derzeit ist jedoch (noch) nicht zu erkennen, dass z.B. die Genossenschafts-Verbände die „Rechtsform Genossenschaft“ mit Begriffen, wie „Wertewandel“, „ganzheitliche Verantwortung“, „Zukunftsfähigkeit“, etc. verbinden. ….

Waran könnte das liegen?

·       Würde das „Gegenwind“ von kräftigen (Alt-) Gruppen bedeuten, denen es bisher eher darauf ankam, unter Beweis zu stellen, wie gut – oder sogar besser - eine Genossenschaft in der Konkurrenzgesellschaft funktioniert?

Wir sprechen nicht nur über Banken. …

Deutet sich vielleicht demnächst sogar ein „Riss“ in der bisher sorgsam „gehüteten“ Einheitlichkeit des Genossenschafts-Sektors an?

Das könnte durchaus der Fall, wenn:

·       Immer mehr Genossenschaften beginnen, „Zukunftsfähigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Generationenverantwortung“ (selbstbindend) zu signalisieren. …

Die Folge davon könnte sein:

·       Es entwickeln sich neue Verbändestrukturen.

oder

·       Es gibt verlässliche „Indikatoren der Differenzierung“ (Zertifikate, Auszeichnungen) in den „Alt-Verbänden“, auf die sich die Bevölkerung (gesichert) verlasen kann. …

Was könnte das sein?

·       Z.B. ein Zertifikat, das solche Werte (Nachhaltigkeit, Zukunfts-Qualität, etc. gegenüber Kunden oder Öffentlichkeit quasi „garantiert“.

Wer könnte ein solches Zertifikat „prüfen“ und „verleihen“?

Ein Verband, der sich eindeutig für eine „Kooperations-Gesellschaft“ ausspricht und das auch so in seinen Statuten verankert hat!

„CoopGo“ ist die Aufforderung zum „Kooperativen Handeln“. Das ist erstmals in der Geschichte der Genossenschaften, eine

·       „zielbezogene Handlungsorientierung“, wenn auch wahrscheinlich noch zu abstrakt.

Wir sind sicher, wir werden gute, handlungsorientierte Vorschläge aus der Leserschaft bekommen. … 

    Kooperation – Ist die geniale Erfindung des nachhaltigen Vorteils!

Redaktion: Fachgruppe GenoFAQ - im SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI) des MMW (Bundesverband der Cooperations- und Genossenschaftswirtschaft) i.V.m. Experten aus der Kooperations-Theorie und -Praxis.

 Kontakt: gks@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Berater für Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. (info@degp.de) und der CoopGo Bund Freier Genossenschaften (gw@coopgo.de)

Unsere Berater für QuantenManagement: QuantenInstitut (IWMC Internationale Wissenschafts-u. MedienCooperation) info@quanteninstitut.de

 

  

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