Was ist Kooperativer Wandel

Hinweis: Unsere Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer neuen Kooperations-Gesellschaft. In Fragen Kooperations- und Genossenschafts-Praxis arbeiten wir mit dem SFCI SmartCoop Forschungsinstitut des Bundesverbandes MMW e.V. zusammen. Redaktion/Koordination: Dr. Adoj Allisei, Gerd K. Schaumann

11.25.2019

Der Erfolgs-Coach „Alex Fischer“ und die Faszination in Kooperation. …


Mental herausfordernd, zielklar und erfolgreich – eine wichtige Voraussetzung auch für Coop – Ein ideales Mixt für Kooperation mit GenossenschaftsBeratern?!  


BewusstCoop – Herz trifft Verstand …

Eigentlich ist Kooperation (Coop) ganz einfach und „neutral“: „Die geniale Erfindung des Vorteils“. Zunächst sind die gemeinsamen Ziele aller Teilnehmer bedeutend. Diese sollten mindestens auf 3 Ebenen bei ALLEN geklärt sein: Eigene Erfüllung, wertvolle Absichten, Verantwortung für das Ganze und dessen Zukunft übernehmen wollen. Erst danach macht es Sinn, die Struktur zu optimieren.



Frage:
Ich habe den Beitrag zu Herrn Fischer im Blog des IWMC QuantenInstituts aufmerksam gelesen. Auch war ich selbst Teilnehmer seiner Coachings. Den Ausführungen des kritischen Fragestellers kann ich nicht folgen. Ich finde seine „Botschaft“ klar und richtig: „Du musst Leidenschaft und Zielklarheit haben für das, was du tust“. …
Und eigentlich braucht er nur noch hinzufügen: „Wenn alle Teilnehmer einer Kooperation das auch so sehen, wäre das doch genau das, was Sie sagen: „Die geniale Erfindung des Vorteils“. …
Wenn ich mir im Vergleich zu solchen Coachs, dann ansehe und anhöre, was die „Profis“ für Genossenschaften, deren Verbände zu sagen haben, dann fällt mir nur noch ein: „Schickt eure Vorstände zu solchen Seminaren, dann begreifen sie irgendwann, wie wenig die angeboten (nicht gerade preiswerten) Leistungen zu Unternehmenserfolgen in Genossenschaften oder Kooperationen wirklich beitragen. …
Ich finde den Ansatz von Herrn Fischer grundsätzlich gut, wenn auch etwas zu teuer, aber für Kooperation so nicht anwendbar. (War wohl auch so nicht gedacht). …
Statt über Herrn Fischer zu „meckern“, sollte man endlich beginnen, über Menschen in Coop zu sprechen, statt sich auf „Strukturen in Coop“ zu begrenzen. Macht doch einfach einen Test: Wie wäre es, wenn man solche Coachs anspäche, bei „Coop“ mitzumachen, z.B. bei einem Konzept, das vielleicht heißen könnte: „Erfolgreicher als die Geisens – dank Coop“. …
Erfolg ist mehr als Geld und Coop mehr als Genossenschaft. Passt doch, wenn alle – auch die Verbände – lernen, dass Coop wirklich „genial für Vorteile“ ist – sogar für solche Menschen, die sonst aus ihrer „staatlich gepflegten“ Armutsfalle nicht herauskämen. …

Antwort:
Wir wären fast geneigt, Sie in unser Team aufzunehmen. Sie haben wichtige Zusammenhänge erkannt. …
Dennoch möchten wir ergänzen, nicht nur in Bezug auf „Coop“.
Wir bleiben gern bei der Erinnerung, dass eigentlich alles ENERGIE ist. Auch Gedanken sind demnach Energie. …
„Am Anfang war das Wort“, so die durchaus nützliche Botschaft der „Schöpfungsgeschichte“ der Bibel. …
„Wort“ würden wir auch als „Idee“ oder „Absicht“ übersetzen wollen. Wir gehen r davon aus, dass diese „unendlich, unversiegbare Energie (des Universums) grundsätzlich für alle Menschen zur Verfügung steht. …
Die wichtigste Frage ist nun, wie kommt diese Energie zu den Menschen, die sie nutzen wollen? Sie muss bereits vorhanden sein, denn sonst würden wir nicht leben. Jedoch können wir sie „unbewusst“ oder „bewusst“ nutzen. Wir müssen nicht „bewusst“ entscheiden, zu atmen. Das geht „un- oder unterbewusst“, quasi automatisch. Um jedoch z.B. zu gehen, bedarf es schon eines bewussten Impulses. Wir legen fest, ob, wann, wie und wohin … wir gehen wollen. Auch wenn es etwas komplizierter abläuft, für uns reicht es hier zu verdeutlichen, dass wir bereits von dieser „unendlichen Energie“ ständig Gebrauch machen. Wir müssen an dieses „Energiefeld“ angeschlossen sein, sonst würden wir nicht leben und erleben. …
Worin liegt nun der Unterschied, ob wir entscheiden uns fortzubewegen nach einem Ort oder zu einer „Formwandlung“, z.B. Energie in etwas „Physisches“ wie z.B. Geld „umzuwandeln“? Der Unterschied ist eigentlich nicht so groß, wie wir meinen; oder besser: Wie wir glauben. …
In beiden Fällen bedarf es einer ABSICHT. Ohne diese Absicht, würden wir kein Ziel erreichen. Mittels ABSICHT steuern wir also diese ENERGIE, geben ihr also „Anweisungen“. Wir „prägen“ dieser Energie sozusagen unseren „Willen“ und unsere „Intention“ (Ziel) auf. Nennen wir es „zielgerichtete Absicht“.
Der Coach A.F. erzählt, wie andere Coachs auch, eigentlich nichts anderes, zumindest dem Grunde nach. …
Was er jedoch „anders“ sagt, ist wie man „erfolgreich“ diese Energie (zielgerichtet) „lenkt“ und welche „Fehler“ dabei zu vermeiden wären. Wer das Prinzip der Funktionsweise eines „Routenplaners“ vor Augen hat weiß, dass der Routenplaner uns stets den Weg zeigt, der zum (eingegebenen) Ziel führt. Egal, wohin wir auch steuern, er berechnet stets unseren Standort in Bezug auf das Ziel. Geben wir kein Ziel ein, zeigt er lediglich die Umgebung, in der wir uns gerade bewegen.
Kurzum: Der Routenplaner braucht „Zielklarheit“. …
Und hier – so haben die Coachs – richtig erkannt, haben die meisten Menschen – mehr oder weniger – ihre Schwierigkeiten. …
Wer aufsteht, ohne die eigene „Tagesroute“ festzulegen, wird auf der Route fahren, die andere vorgeben. …
Ein weiteres Prinzip des „Routenplaners“ sollten wir kennen: Dem „Routenplaner“ ist es egal, wohin Sie wollen, er benötigt jedoch Ihre „Zielangabe“. Die kann man jederzeit verändern, aber man muss es (bewusst) tun. Die alte „Zielangabe“ im Routenplaner zu belassen, macht einfach keinen Sinn, wenn man ständig – täglich viel zu oft - die „Zieladresse“ ändert. …
Nun sagt der Coach A.F. zusätzlich: Ich kenne eine „Zieladresse“, wo viele gern „hinreisen“ möchten. Der „Ort“ heißt „Reichtum“ und die „Zwischenziele“ heißen Immobilien. …
Und die Teilnehmer denken: Ja, das hört sich gut an, dort möchte ich auch hin“.
Was für den Coach der richtige Zielort war und ist, muss nicht für andere Menschen auch richtig sein. …
Aber den Coach für seinen Zielort zu „verurteilen“ heißt, sich seiner eigenen Verantwortung zu entledigen. Und schon sind wir bei einer Art „Entantwortungs-Kultur“. Der recht bekannte Management-Trainer Reinhard K. Sprenger drückt es so treffend aus: Selbstverantwortung ist wie eine Art „Wanderpokal“, man gibt sie gern weiter. …
Das gesamte System „Politik“ scheint davon gut zu leben. Parteien oder Abgeordnete geben im Grunde sogar noch für diese „Entantwortungs-Kultur“ – bewusst oder unbewusst – Hinweise (Programme, Gesetze, besonders Sozialgesetze, um sich danach zu wundern, wenn Menschen nur wenig Hang zur Selbstverantwortung haben und universale Gesetzmäßigkeiten erst überhaupt nicht kennen und folglich auch nicht anwenden werden). …
Im Genossenschaftsbereich hat man sogar noch eine weitere „verdeckte“ Entantwortungs-Grundlage geschaffen, obwohl gerade dort Selbstverantwortung im hohen Maße notwendig wäre. Man „schaltet“ dort – staatlich kontrolliert - Verbände dazwischen. Länder, wie Frankreich, Spanien und fast alle EU-Länder kommen ohne so etwas aus. Sie setzen auf die „Mündigkeit und Selbstverantwortung“ der Menschen. Eine unverzichtbare Voraussetzung für Selbstorganisation! …
Und was bringen solche Verbände den genossenschaftlich interessierten Menschen bei? In Bezug auf Selbstverantwortung oder kooperative Erfolgs-Vorteile (und wie man sie erreicht) eigentlich wenig bis nichts (!). …
Wir meinen deshalb, dass Politiker und Verbände nicht unbedingt die geeigneten „Beurteiler“ sind, um Coachs zu „bewerten“ oder „Kurs-Teilnehmern“ Ratschläge zu erteilen. …
Wie wäre es, wenn man z.B. – kooperativ – solche oder andere Coachs einbezieht? Dann könnte wirklich „Mehrwert“ entstehen, um den es doch letztlich immer gehen sollte, gehen muss, um die Annahme zu verifizieren, dass „Coop die geniale Erfindung des Vorteils ist“.
Nun scheint sich diese Erkenntnis bisher erst kaum herumgesprochen zu haben, denn was „dort draußen“ als „Coop“ angeboten wird, ist weit von dem entfernt, was „Coop“ wirklich bewirken könnte. …

Irgendwie komisch, wenn Verbände von Genossenschaften verbreiten, dass Erfolg  in und mit Genossenschaften, auf „Struktur“ auszurichten ausreiche, um damit bereits den erhofften VORTEIL zu erreichen. Dass die eigentlichen „Wertschöpfer“, die „Erfolgs-Beweger“, also die „Umsetzer“, die mitwirkenden MENSCHEN sind, wird sicherlich – ganz nebenher – auch noch erwähnt, aber eben nicht wirklich thematisiert und schon gar nicht „therapiert. Und wenn es erwähnt wird - tut man so - als wären diese MENSCHEN – per se - bereits „Top für Coop“….

Was wäre nun problematischer:

·         Ein Coach, der viel von Menschen, aber wenig von Coop-Strikturen versteht oder
·         Ein Verband oder Berater, der viel von Coop-Strukturen aber wenig von Menschen versteht?

Wir sind uns da nicht so ganz sicher. Sicher ist nur, dass beides – unabdingbar – zusammengefügt sein muss, um „Top in Coop“ zu sein (nicht erst zu werden).
 Zurück zum Coach, der „Reichtum“ in Aussicht stellt und dazu vielleicht ein „Medium“ namens Immobilie nutzt.
Auch ein Coach ist kein „Zauberer“, er kennt aber – bewusst oder unbewusst -wichtige Gesetzmäßigkeiten, um die „Creation-Potenziale“  (für ALLE) in Wirkung zu bringen. …
Zunächst wollen wir mit einem stereotypen Glaubensmuster aufräumen:

·         Es gibt keine „Privilegien“ für „gute Menschen“ und auch keine „Sanktionen“, für die, die man (gemeinhin) als „Böse“ bezeichnet.

Das „Quanten-Universum“ kennt nur „Werkzeuge“ (i.S.v. Gesetzmäßigkeiten), menschliche „Wertmaßstäbe“ sind ihm – mögen einige das auch gern anders sehen wollen – völlig „egal“.
Es geht stets um „Energie-Bewegung“ und „Energie-Formatierung“. Dafür sind einzig Schwingungen und Frequenzen entscheidend.
Der Satz - Die Sonne scheint für alle gleichermäßen, ohne Unterscheidung, ob jemand ein übler Ganove ist oder sich um Menschen in Armenviertel kümmert – macht das obige auffällig deutlich.
Das mag für manche Menschen nur schwer zu „verdauen“ sein, entspricht aber dem (universalen) „Gesetz“.
Wer sich mit der „Fähigkeit“ eines Coachs auseinandersetzt,  sollte das wissen und berücksichtigen! …    

Gesetzmäßigkeit heißt:

·         Energie – um die geht es immer - ist „neutral“ für ALLE und stets ausreichend verfügbar. Aber man muss die „Spielregeln“ kennen, wenn man damit „er-folgreich“ erwünschte Ergebnisse erzielen oder unerwünschte Ergebnisse vermeiden will.

Der Coach A.F. und die meisten seiner „KollegenInnen“, nutzen dafür – völlig zu Recht – das Wort „LEIDENSCHAFT“, was sie zugleich als Eigenschaft sehen, um den beabsichtigten Erfolg zu erreichen. Vereinfacht gesagt heißt „Leidenschaft“,  man will unbedingt von etwas (negativ) „Bedeutsamen“ weg und zugleich zu etwas (positiv) „Bedeutsamen“ hin. Sagen wir es vielleicht so:

·         Wir „leiden“ unter dem „Nicht-Haben“ und nehmen an, dass unser „Leiden“ zu Ende sei, wenn wir das „Begehrte“ bekommen haben. …

Leidenschaft ist also eine Art „Schwingung mit konstant hoher Frequenz“. Wir „vibrieren“ förmlich in Richtung des Begehrten.
Der Coach A.F. spricht diesbezüglich von „Reichtum“ („Reicher als die Geisens“).
Aber kann er damit wirklich nur Geld oder Vermögen meinen?  Oder wird dies eher von Dritten „hineindefiniert“, um Kritik nachvollziehbarer für Presse, etc. zu machen? Wir vermögen das nicht abschließend zu beurteilen. …

„Reichtum“ – lediglich „profan“ mit Geld zu verbinden - ist eigentlich  (längerfristig) recht wenig geeignet, um „Leidenschaft“ auf einem konstant hohen Niveau zu halten.

„Geld“ ist für Leidenschaft ehr „Mittel zum Zweck“.
Das ist dem Coach auch bekannt, weswegen er zugleich einen geeigneten „Zweck“ anbietet, von dem er meint, dass dieser für viele Menschen „Leidenschaft“ nicht nur erzeugt, sondern zugleich auch längerfristig auf hohem Niveau erhält.
Das Bindeglied sieht er im Bereich „Immobilien“.
Ob jemand tatsächlich – via Immobilien - dauerhaft „Leidenschaft“ auf hohem Niveau halten kann, vermögen wir (noch) nicht zu beurteilen. Damit das Konzept „A.F.“ jedoch stimmig bleibt, muss der Nachweis erbracht werden, ob Immobilien tatsächlich nachhaltig „leidenschaftsförderlich“ (auf konstant hohem Niveau) sein können. …
  
Wir gehen davon aus, dass, dass wahre, dauerhafte „Leidenschaft“ dann entsteht, wenn das „Wofür“ bei jedem Kursteilnehmer eindeutig geklärt ist. …
Jeder Mensch hat andere Arten von Leidenschaft. Leidenschaft hat – auch wenn es anders erscheint – bei den wenigsten Menschen wirklich mit „Geld“ zu tun.      
Aber dennoch ist „Leidenschaft“ wohl eine der wichtigsten Grundlagen für persönlichen Erfolg. …
Einem erfolgreichen Künstler z.B., geht es noch nicht einmal um „Anerkennung“. Er oder sie ist einfach „nur“ immer wieder begeistert, neue Bilder, Skulpturen oder was auch immer zu erschaffen. Man liebt einfach den „Flow“ den die „Arbeit“ immer und immer wieder auslöst. Das könnte man dann als „reich“ an Erfüllung nennen. Und was deshalb dem „reich an Leidenschaft oder Flow“ quasi folgt, sozusagen erfolgen wird, ist dann ERFOLG. Und solange der Künstler diesen „Flow“ verspürt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der ERFOLG sich verstetigt. …
Daraus ergibt sich so etwas wie eine „Erfolgs-Spur“ oder „Gesetzmäßigkeit“:

·         ERFOLG folgt dem „Flow“ und dieser erzeugt dann Leidenschaft.

Ohne diesen „Flow“ wird Leidenschaft nur sehr bedingt und begrenzt – längerfristig – erhalten bleiben. …

Ein Coach ist solange „genial“, wie er bereit und willens ist, genau diesen Zusammenhang zu vermitteln. Aber es könnte problematisch sein, ob jeder Mensch bezüglich eines (fremd) definierten Zieles in der Lage ist, „Leidenschaft“ aufzubringen. …
Nun, wer es schafft, für das „Produkt Immobilie“ diese „Leidenschaft“ auf hohem Niveau langfristig zu stabilisieren, könnte damit durchaus (quasi gesetzmäßig)  „reich“ werden und bleiben. …
Aber was ist dann mit anderen „Leidenschaften“, die eher geeignet sein könnten so etwas wie „Lebens-Erfüllung“ zu bedeuten? …
Dies ist keine „Kritik“, nur eine Feststellung. Sie kann helfen, sich vor „Pseudo-Leidenschaften“ zu bewahren …
Jemand, der einen Kurs bei einem „Reichtums-Coach“ besucht und enttäuscht ist, sollte durchaus auch dann dem Coach danken. Denn „Ent-täuscht“ heißt eigentlich nichts anderes, wie:

·         Das Ende einer Täuschung, besser „Selbst-Täuschung“.

Wie funktioniert aber diese (universale) Gesetzmäßigkeit“, mit der wir „Energie“ in „Form“ bringen oder dazu „wandeln“ können, was wir anstreben?

Dazu benötigen wir zunächst Klarheit darüber, was wir „leidenschaftlich“ (gern) anstreben. …
Achtung!
So etwas wie:

·         „Ich will mir nicht mehr ständig um Geld Sorgen machen müssen“ oder
·         „Ich will keine „Schulden“ mehr haben

oder ähnliche Wünsche werden nicht wirklich funktionieren.

Hier entsteht Folgendes:
·         Man benötigt eine eindeutig – positive – Zielklarheit. (Der Routenplaner funktioniert auch nicht, wenn Sie kein klares Ziel festlegen)
·         Man muss wissen, was „Flow“ auslöst. Das ist bei jedem Menschen etwas anderes. Zehntausend EURO auf dem Konto  sind etwas anderes, wie 10.000 EURO für eine begehrte Reise zur Verfügung zu haben.
·         Hat eine gefundene „Zielklarheit“ einen „hohen Flow“, dann sollte man in der Lage sein diesen „hohen Flow“ (die Leidenschaft) eine Weile konsequent aufrechterhalten können. …

Kurzum:

Wir leben in einem „Schwingungs-Universum“ in dem alles (zunächst) lediglich ENERGIE ist. Unsere Gedanken und Ideen sind die „Form-Wandler“. Daraus entstehen ABSICHTEN (oder auch Wünsche genannt). ….

Aber Vorsicht, Satzkonstruktionen wie:

·         Ich will etwas nicht
·         Ich will etwas vermeiden, etc.

führen auch zu „Kreationen“ (auch „Wunscherfüllungen“) und zwar zu solchen, die man eigentlich eher vermeiden wollte. …

Es gilt etwa folgende Regel:

·         Alles, was man leidenschaftlich anstrebt
und
·         Alles, was man leidenschaftlich ablehnt

hat gute Chancen in Erscheinung zu treten.
Der Satz ist angemessen, zu sagen:

·         „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ (auch Absicht, Wunsch, Resultat, etc. genannt).

Und:
Je (konstant) „leidenschaftlicher“ eine Ziel-Absicht ist, umso sicherer tritt der beabsichtigte Effekt (Wunsch) ein. …

Dieser Grundsatz gilt sowohl für Erfolg, wie auch für Miss-Erfolg!

Wer sich z.B. auf „Vermeidung“ (Armut, Unfall, etc.) ausrichtet, hat wohin dann – meist unbewusst – aber faktisch seinen Fokus ausgerichtet? Natürlich auf Armut oder Unfall. …

Das – für die meisten Menschen recht missverständliche Bibel-Zitat:

·         „Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer“

Hat genau in dieser „Unkenntnis“ seine Berechtigung. …
Lassen Sie uns noch auf eine wichtige „Falle“ hinweisen. …
Jeder Mensch verfügt über eine Art „Grundschwingung“. Das ist die „Stimmung“, auf der er/sie sich tagtäglich befindet. Jedes Ereignis erhöht oder minimiert tagtäglich mehr oder weniger recht eng um diese „Grundschwingung“ herum. Freude erhöht und Angst reduziert mehr oder weniger stark. Aber wir „pendeln“ uns letztlich immer wieder recht nahe dieser „Grundschwingung“ ein.
Da die absichtsvolle Formwandlung von Energie i.d.R. mit – mehr oder weniger starker -Zeitverzögerung erfolgt, wirkt sich diese „Bewegung“ auch auf den „Formwandlungs-Prozess“ aus. Letztlich ist die „Grundschwingung“ („Grundstimmung“) eines Menschen viel ausschlaggebender für das Ergebnis, wie angenommen. …
Deshalb ist es auch ratsam, dass man eher an einer kontinuierlichen Verbesserung der eigenen „Grundschwingung“ arbeitet, wie Ziele anzustreben, die weit oberhalb dessen liegen, was man – gemäß Grundschwingung – bereit ist wirklich (latent) zu glauben. …

Es liegt wohl aber nicht in der Verantwortung eines Coaches, diese Grundlagen als „Eintrittskarte“ für Seminare festzulegen und quasi die „Grundschwingung“ als „Zutritts-Nachweis“ für Seminarkonzepte zu definieren.

Aber hierin dürfte ein wesentlicher Teil der „Seminar-Kritik“ verortet sein. Jemand mit einem recht niedrigen „Grundschwingungs-Level“ wird erleben, im Seminar „aufzublühen“ und erleben, dass Tage oder auch manchmal erst Wochen später er/sie die Empfindung hat, das Seminar habe nicht den erwarteten Erfolg gebracht.
Die Reaktion: Der Coach ist „Schuld“, hat oftmals hier seine Ursache.    

Eher könnte es in der Verantwortung von Unternehmens- oder Kooperationsberatern liegen, das zu berücksichtigen und dazu Lösungen anzubieten.
Und was sollten Verbände tun oder können?
Nennen wir es mal – vereinfacht gesagt – Voraussetzungen schaffen, sozusagen für geeigneten „Mehrwert“ sorgen, um „Top in Coop“ und damit „Erfolg in Coop“ nicht nur zu behaupten, sondern auch tatsächlich zu erzeugen. …
Es reicht nicht aus, nur zu erklären, dass „Coop die geniale Erfindung des Vorteils“, ist, sondern man muss dies auch erklären, begleiten und dahin steuern können …

Für einen interessanten „Coop“ wäre gesorgt, wenn Coachs UND Coop-Berater  UND durchaus auch Verbände, sich zu einer Art „COOP-VORTEILS-ALLIANZ“ verbinden ließen. …

Eine ideale Arbeitsteilung könnte z.B. so aussehen:

A.   Ein (Mental)-Coach sorgt für die „Leidenschaft“ bei den potenziellen „Coop-Mitwirkenden“
B.   Ein „Coop-Berater“ sorgt für das optimale Konzept und Struktur des Coop
C.   Beide zusammen entwickeln attraktive (zukunftsfähige) „Coop-Konzepte“ und halten „Coop“ auf der „Erfolgsspur“.

Es stimmt schon: „Coop ist die geniale Erfindung des VORTEILS“. Wenn Berater-Gruppen das auch erkennen, ist der „kooperative Wandel“ in Gang gekommen.  

FragestellerIn: Unternehmens- und Finanzierungs-Berater



Redaktion:
(Wir veröffentlichen Antworten -Auszüge- auf Leser-Fragen mit allgemeinem Interesse. Zur verbesserten Lesbarkeit sind die Fragen ggf. geringfügig redaktionell überarbeitet) 
Gruppe „Bewusst Coop“ im „IWMC QuantenInstitut“
(Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation für angewandte Quantenphysik)

11.20.2019

„Kooperation der Zukunft“? Kinder, die „feinstofflich“ sehen können …


Was einige als „Geister“ bezeichnen, scheint für viele Kinder der neuen Generation zur „Grundausstattung“ zu gehören.
Noch halten sie ihre Fähigkeit gern zurück, weil sie in ihrer Umgebung kaum Verständnis finden. …
Aber wer „hellsichtig“ ist, könnte z.B. frühzeitig erkennen, wenn jemand (bald) krank werden wird oder ob sich jemand „gut“ oder „schlecht“ fühlt.
Deuten sich damit die „neuen Heiler“ der Zukunft an? Was geschieht dann aber mit dem, was wir jetzt „Vorsorgeuntersuchungen“ nennen …. ?

Mensch-5D – Ein „Quantensprung“ der Menschheit ist möglich …

Wir Menschen können viel mehr – als wir derzeit glauben und nutzen.
Die neuen Generationen – etwa ab dem Jahr 2000 – zeigen, was eigentlich möglich ist.
Jeder Mensch hat in dieser Zeit die freie Entscheidung: Entweder sein Leben bleibt unberechenbar und schwer – oder es wird geradezu „magisch“ leicht, erfolgreich, erfüllt   



Frage:
Meine Enkelin ist 12 Jahre alt. Neulich war ich mit ihr auf der Beerdigung meiner Schwester. Während der Trauerfeier flüsterte sie mir plötzlich in Ohr: „Oma, Tante Traudel lässt dir ausrichten, dass es ihr jetzt gut geht“. Ich begriff zunächst nicht, was sie wollte und fragte nach. Die Antwort war für mich unfassbar: „Na, Oma siehst du sie denn nicht, sie ist hier im Saal, jetzt gerade direkt hinter dir. … Nach der Beerdigung führten wir dazu ein längeres Gespräch. Ich war völlig irritiert, was meine Enkelin mir noch alles erzählte. Sie könne auch genau sehen, wie es einem Menschen gehe. Seine „Leuchtfarben sind dann einfach anders“ sagte sie. „Deine Farben, Oma sind jetzt gerade ziemlich dunkel geworden“. Sie meinte, dass sie das bei „allen Menschen erkennen könne“.
Ich stellte danach meine Tochter zur Rede, weshalb sie mir nie erzählt hat, welche merkwürdigen Dinge meine Enkelin von sich gibt. Meine Tochter meint, ihr sei das bisher nicht aufgefallen. …
In einem gemeinsamen Gespräch (ich, meine Tochter und meine Enkelin) „gestand“ das Mädchen, das zu können. …
Sie bat uns inständig, darüber mit keinem anderen Menschen zu sprechen. Sie hatte damit bisher nur schlechte Erfahrungen gesammelt. …
Wie sollten sich Großeltern oder Eltern verhalten?
Haben Sie bereits von anderen Kindern gehört, die ähnlich sind? Wenn ja, besteht die Möglichkeit, dass diese Kinder miteinander in Kontakt kommen können?    


Antwort:
Zunächst möchten wir Ihnen versichern, dass Ihre Enkelin weder „verwirrt“ ist, noch sich „wichtig“ tun möchte, wie man das durchaus manchmal bei Kindern erlebt. Aber sie ist „un-normal“, sofern Sie oder ihre Eltern „normal“ sind. …
Das klingt vielleicht etwas „provozierend“, entspricht jedoch durchaus der Situation, in der sich inzwischen – weltweit - hunderte oder sogar tausende von Kindern befinden und ständig mehr werden …
·       Was mag der Grund sein, weswegen, darüber nicht in der Öffentlichkeit informiert wird?
Ignoranz oder Unsicherheit oder gar Angst? …
Seit dem Jahre 2000 werden immer mehr Kinder geboren, die über enorm -zusätzliche Fähigkeiten – verfügen, über die ihre Eltern, Großeltern und die meisten Menschen (noch) nicht verfügen. …
Ihre eigene Situation zeigt, was das für solche Kinder, aber auch deren Umgebung, bedeutet. …
Zunächst gehen diese Kinder davon aus, dass ihre Eltern und Großeltern ebenfalls sind, wie sie selbst, z.B.

·       diese „feinstofflichen Wesen“ sehen oder
·       die sich ständig verändernden Farben des „Energiekörpers“ von Menschen.
·       Solche Kinder wissen auch sehr genau, ob und wann jemand „mogelt“,
·       wer am Telefon ist, bevor der Hörer abgenommen wurde oder
·       ob das Lernangebot in der Schule wirklich stimmt. …

Bald jedoch erleben sie auch, dass ihre „Meinung“ als „Blödsinn“ oder „Spinnerei“ eingestuft wird. Manche Eltern lassen sich sogar empfehlen, diese Kinder „ärztlich zu versorgen“, z.B. mit einer Therapie oder mit Medikamenten. …
Natürlich ist so etwas nicht unproblematisch für die Kinder, aber auch nicht unbedingt „schädlich“. Es ist eher nutzlos, führt aber zu ganz anderen Problemen:
·       Die eigentlich notwendige Vertrauensbasis zwischen diesen Kindern und ihren Eltern, Großeltern, ErzieherInnen und Lehrern … ist recht schnell „zerrissen“.
Stellen Sie sich bitte mal wirklich intensiv – bildlich – vor (und fühlen Sie das auch), wie es gewesen wäre, wenn das in Ihrer Kindheit sich für Sie so ereignet hätte. …
Wirklich toll, wie Sie gegenüber Ihrer Enkelin reagiert haben!

Versuchen Sie den Kontakt mit Ihrer Enkelin noch zu intensivieren. Lassen Sie sich von „deren Welt“ ein Stück „verzaubern“. Das ist so ähnlich, wie die Magie, die man schon recht oft in (Kinder-)Filmen sieht. Z.B. „Alice im Wunderland“ wäre durchaus ein Film, den Sie mal gemeinsam mit Ihrer Enkelin anschauen könnten.
Was ist nun anders an diesen Kindern?
Sind sie die „bessern“ Menschen oder gar die „Macher der Zukunft“? Aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten könnte man das zunächst durchaus nicht ausschließen. Eine Einteilung – wie sie unsere Gesellschaft gern macht, in „Führungselite“ und „Geführte“, ist von dieser Generation absolut nicht zu „befürchten“.
Sie werden auch für keine sonstigen „Konkurrenz- und Gegeneinander-Spiele“ in Wirtschaft und Gesellschaft zur Verfügung stehen. Es ist also nicht – wie durchaus zu vermuten wäre – die „Elite“ von morgen. …
Diese Kinder – so die bisherigen Erfahrungen – haben einen überaus ausgeprägten „Gemeinschaftssinn“ und wissen genau zu unterscheiden, was anderen Menschen nützt oder anderen Menschen schadet. Sie haben auch ein ganz anderes Verhältnis zu Umwelt und Tieren. Manche wissen sogar, welche Nahrung wertvoll ist und welche nur „satt macht“. …
Sie haben einfach eine ganz andere Wahrnehmung. Wir nennen diese Generation schlicht „Mensch 5D“.
Waran wird man diese Kinder erkennen, außer an ihren besonderen Fähigkeiten?
Sie besitzen eine „12-Strang-DNA“.
Wenn man so will, ist ihre Fähigkeit quasi „vorprogrammiert“. (Hinweis: Menschen verfügen derzeit „nur“ über eine „2-Strang-DNA“ und die ist noch kaum wirklich wissenschaftlich erschlossen. Die traditionlle Wissenschaft tut das als „Junk-DNA“ ab- – Sie wissen einfach nicht, wofür der „Rest“ notwendig ist und erklären ihn zu „Abfall“ …)
„Offene“ Wissenschaftler vermuten, dass ganz frühere Generationen eigentlich eine „12-Strang-DNA“ besaßen. Damit wäre eigentlich „nur“ das „wieder hergestellt“, was uns eigentlich als „Menschheit“ zusteht!

Es macht viel Sinn, jetzt diesen Kindern (der neuen Generation) zu ermöglichen, sich zu „vernetzen“. Dies werden sie sicherlich auch von selbst tun, denn die meisten Kinder verfügen auch über telepathische Fähigkeiten; aber es wäre gut, wenn Eltern oder Großeltern so etwas aktiv unterstützen würden. Auch die Gründung von speziellen Elternvereinen, besser „Eltern-Kind-Vereinen“ wäre wichtig, um zwischen den Generationen Verständnis und Verständigung zu erreichen. ….
Wir wurden oft gefragt,
·       ob die „alte“ Generation jetzt vielleicht von der „neuen“ Generation lernen könne (bisher war es genau umgekehrt)?
Ja, und ob!
Dafür müssen jedoch Eltern und Großeltern zunächst offen und bereit sein, alte Glaubensmuster aufzugeben. …
Eines davon ist:
·       Wir (älteren) haben mehr Erfahrung, wie ihr „jungen“.
So etwas gilt jedoch nur solange, wir glauben, dass „Wissen“ erst erschaffen werden muss, dass Lernen in „Altersstufen“ erfolgen muss. …
Und wenn es ganz anders wäre, z.B. man „nur“ auf die (in vorherigen Leben) gemachten Erfahrungen und Wissen „zurückgreifen“ brauchte? …
Zu „unglaublich“?
Wir haben die Wahl, jeder Mensch hat stets die freie Entscheidung, wie er/sie das Leben gestalten möchte. …
Der recht bekannt „Bibelsatz“:
·       „Dir geschehe nach deinem Glauben“. ….
Hat welche Bedeutung für Sie? …

Nehmen wir nur – bespielhaft – den Beruf des Arztes. Kinder, die die Fähigkeit haben, „feinstofflich“ den Körper zu sehen, erkennen sogar Krankheiten. Denn Krankheiten sind offensichtlich – so berichten „Hellsichtige“ Menschen – längst vorab im „feinstofflichen Körper“ erkennbar, bevor sie sich – zeitversetzt – im „grobstofflichen Körper“ zeigen (manifestieren). …
Was wären aber dann „Bakterien“?
Sie müssten auch im feinstofflichen Körper erkennbar sein – oder?. Entweder, die Idee, dass „Bakterien oder Viren“ ursächlich für Krankheit wären, ist irgendwie zur „Disposition“ zu stellen, oder wir beginnen endlich, gezielt mit den Kindern der „neuen“ Generation zu kooperieren.
Hat nicht gerade der Bundestag beschlossen, genau zu wissen, dass „Impfung“ gegen z.B. „Masern“ Sinn macht!?
Wie wäre es, wenn z.B. eine Partei, Regierung, Minister oder Kanzlerin, ihre „Berater-Gruppen“ erweiterten?
Die neue Generation legt darauf keinen Wert, denn sie erkennt unschwer, was dort alles – aus ihrer Sicht „Merkwürdiges“ - gedacht und beschlossen wird. Und wie „reagiert“ sie?
Gelassen, amüsiert und völlig desinteressiert. …
Wer heute wirklich an Zukunftsfähigkeit interessiert ist, würde sich nicht den „Luxus der Ignoranz“ leisten und solche Kinder ehr belächeln und deren Fähigkeiten sogar „bezweifeln“. …
Übrigens:
Diese „neue Generation“ wird nicht weniger, sondern deutlich immer mehr. Aber ihre „Auswirkung“, die sie auf die Gesellschaft hat, ist „arithmetische“. Es müssen nicht erst X-Millionen“ Kinder der neuen Generation geboren werden, um Einfluss zu haben. …
·       Ihre „Schwingung“ ist so hoch, dass sie eine „kritische Masse“ viel früher erreicht…
Also doch einen „Beraterstab“ in der Politik?
Wäre sinnvoll und äußerst klug.
Man müsste ja nicht gleich damit in die „Medien“ gehen ….
Denn die Medien möchten – was diese Kinder zu sagen hätten - auch nicht wirklich hören …
Sie werden wohl immer mehr „Kunden“ verlieren, weil diese Kinder nicht auf „schlechten Nachrichten“, sondern ausschließlich auf Meldungen stehen, WO-WER-WIE gerade etwas für Menschen „wertvolles“ geschaffen hat. ….           



Fragestellung: Großmutter und Rentnerin


Redaktion: FG „Mensch-5D im IWC QuantenInstitut
(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de



11.02.2019

Genossenschaften – nur „Stabilisatoren“ für ein todkrankes System?


Oder: Wenn es noch keine Genossenschaften gäbe, müsste man sie jetzt erfinden (wie der Raiffeisen), um die damals erstarkende Arbeiterschaft „abzulenken“. Nur wenn man den Kritikern eine „scheinbare Alternative“ im System anbietet, kann man den Widerstand gegen den abknickenden Kapitalismus noch eine Weile kanalisieren …    

DuoThinko – Denken „trifft“ Wahrnehmen

Wir könnten mehr wissen, wie wir denken zu wissen –
Viele Menschen zeigen das bereits, besonders die junge Generation



Frage:
Unsere Hochschul-Gruppe verfolgt das „Spielchen“ mit den Genossenschaften schon eine ganze Weile intensiv und grinsend. Wir haben uns deshalb auch mit der Funktion der Genossenschaften in einem kapitalistischen System beschäftigt. Schon vor 200 Jahren erkannte ein Herr Raiffeisen – der übrigens auch antisemitische Thesen verbreitet hat – gut, dass man die Arbeiterklasse dadurch schwächen könnte, indem man ihnen sogenannte Selbsthilfeorganisationen ermöglichte. Das Genossenschaftsrecht wurde also nicht geschaffen, um etwas zu verändern, sondern um etwas (altes) zu stabilisieren. Auch die Faschisten haben das schnell erkannt und sich der Genossenschaften bedient. Interessant ist, dass die bestehenden Genossenschaftsverbände sich geradezu „anbiederten“, dabei den Nazis zu Diensten zu sein. Damals wurden dann auch die „Prüfungsverbände“ geschaffen, die bis heute dem System „zu Diensten“ sind; nur mit einem „neuen Auftrag“. Ein wirklich intelligentes Konstrukt wurde damals geschaffen, um „indirekt“ Genossenschaften kontrollieren zu können …
Heute lautet der Auftrag wohl anders: Sichere das Bestehen eines stark schwächelnden, wahrscheinlich bereits todkranken Systems mit Namen Kapitalismus; manche sagen auch – verschönernd – Konkurrenz dazu. …
Alle Rechtsbereiche, gleich ob AG, GmbH oder in welcher Form auch immer können sich frei entfalten. Klar doch, sie sind Teil des bestehenden Systems. Nur bei Genossenschaften wird ein „Verband“ gefordert, dem jede Genossenschaft angehören muss. Dieser (Über-) Prüfungsverband wird staatlich kontrolliert. Er ist abhängig vom Wohlwollen des Staates (Aufsichtsbehörden). Dessen Aufgabe wiederum ist es, die Genossenschaften zu (über-) prüfen. …
Irgendwie top gelöst, um Genossenschaften in einem engen Korridor des bestehenden Systems zu halten. …
Macht doch mal den „Selbst-Test“: Schreibt in eine Genossenschaftssatzung rein, dass der Förderzweck der Mitglieder ist, aus dem bestehenden Wirtschaftssystem auszutreten und ein wirklich kooperatives neues Wirtschaften anzustreben. Und dass ihr untereinander „tauschen“ wollt und deshalb kein „Geld“ fließt, sondern Wert gegen Wert verrechnet wird. …
Dann sucht ihr euch dazu einen „Prüfungsverband“ in Deutschland. Viel Spaß bei dieser „Nummer“. …
Also für uns sind Genossenschaften einfach nur „Systemstabilisierer“, solange, bis man uns vom Gegenteil überzeugt. Aber sie werden dem maroden System auch nicht helfen, zu gesunden. Der Virus „jeder bekämpft jeden“ macht entweder die Menschen kaputt oder die gesamte Existenz. … Alles nur eine Frage von nur noch recht wenig Zeit …     
Na klar, müssen wir auch in einer „nachkapitalistischen“ Welt tätig sein. Dann könnten Genossenschaften durchaus gute Dienste tun. Sie sind halt anpassungsfähig; kommt nur darauf an, wer sich ihrer bedient. …  

Antwort:
Bitte seid nicht überrascht, wenn wir uns nicht intensiver auf eure – durchaus interessante – Analyse nicht weiter einlassen wollen.
Das hat mehrere Gründe, die auch für euch interessant sein könnten, wenn ihr kooperativen Wandel wirklich wollt.
Zunächst ist es für uns nicht so wichtig, was gewesen ist. Unser aller Leben ist „JETZT“. Und nur aus diesem JETZT heraus können sich Kräfte einer Neugestaltung entwickeln. Aus diesem JETZT entstehen auch die neuen Bilder, entsteht eine neue Welt. …
Es macht wirklich keinen Sinn, historische Abläufe zu nutzen, um daraus „Zukunft“ zu bauen. Wir können nicht wirklich wissen, was und warum sich damals wirklich „abgespielt“ hat. Es sind eher Vermutungen. Auch historische Dokumente erschließen sich heute nur aus der Sicht von heute. Selbst Zeitzeugen „bezeugen“ nur das, was ihr Verstand ihnen zur Verfügung stellt. Heute wissen wir jedoch, dass der Verstand nur 3-5 % (wenn überhaupt so viel) aufnimmt, was sich wirklich ereignet. Das war damals nicht anders! ….

Das Gestalten von Gegenwart und Zukunft quasi „per Rückspiegel“, ist nicht nur das Problem der Menschen, die sich mit „Geschichtswissenschaft“ beschäftigen, sondern sogar das Problem der meisten Eltern und wohl auch der Lehrer. …
Außerdem fällt uns auf, dass ihr „der“ Politik, „den“ Verbänden, „den“ Umständen, usw. mehr „Kraft“ zubilligt, wie ihnen eigentlich zusteht. Und muss nicht irgendjemand „seine“ Kraft zunächst abgegeben haben, damit Situation entstehen können, die ihr jetzt bemängelt? Nicht die „Institutionen“ sind das Thema. Es sind die Menschen, die solche Situationen erst ermöglichen. …

Wir bitten euch dringen euere „Positionen“ zu überprüfen, denn ihr beteiligt euch – bewusst oder unbewusst – daran, dass sich die Menschen ihrer Potenziale nicht bewusst werden – oder bewusst provokant ausgedrückt – endlich „aufwachen“ und sich ihrer wahren Kraft und Möglichkeiten bedienen. …

Alle Systeme, die bisher in der Menschheitsgeschichte in Erscheinung getreten sind, funktionierten irgendwie nach dem gleichen Grundsatz mit dem Namen: „Wir machen das FÜR EUCH“. Mögen die diversen „ismen“ (Systeme) auch noch so nett propagiert sein, sie ALLE haben nicht darauf gebaut, den Menschen sich ihrer wahren Potenziale bewusst werden zu lassen. Selbst Systeme der Neuzeit vergessen das gern. …

„Die“ Regierung, Parteien, Verbände, …. auch viele Genossenschaften, basieren genau auf diesem „Vergessen“. Dann ist der Schritt naheliegend, dass „Führer“, „Geführte“ und letztlich „Verführte“ entstehen. Und dann kommt dazu der „Irrglaube“, dass irgendjemand von denen es „neutral“ macht, sogar wisse, was für die „anderen“ gut oder richtig sei. So jemand weiß immer nur genau, was für „ihn“ oder „sie“ selbst vorteilhaft ist und überträgt diese Sicht auf „Die Anderen“.
So war und ist LEBEN eigentlich nicht gemeint.

Diese Sichtweise wird niemand gern eingestehen. Würde es trotzdem geschehen, wäre die Ära „Wir machen das FÜR EUCH“ zu Ende – in allen Lebensbereichen! …
Würde z.B. die Kirche ihre eigenen Texte wirklich zum Wohle der Menschen interpretieren, würde sie z.B. einige „Jesus-Zitate“ (Bibel) ganz obenan stellen. Er soll z.B. gesagt haben:

·       „Das, was ich kann, das könnt ihr auch und noch viel mehr“.
·       Und weiter: „Euer Glaube versetzt Berge“.

Was ist damit gemeint?
Vereinfacht gesagt liegt darin die Sicht, dass JEDER Mensch die Fähigkeit hat, sein Leben – bestmöglich und sinnerfüllt - selbst zu gestalten. …

Wir vermuten, dass ihr nicht glauben könnt, dass das so ist, dass sich z.B. Menschen sogar selbst heilen könnten, dass Menschen grandiose Erfinder sein könnten, auch ohne akademische Titel, dass Menschen in Orchestern hervorragend spielen können, ohne Noten zu kennen, dass Menschen ohne Handy und andere Hilfsmittel sich – über alle Sprachdifferenzen und Entfernungen hinweg – bestens verständigen können (Telepathie) …

Könnt oder wollt ihr so etwas wirklich glauben? Wollt ihr es überhaupt wirklich wissen? Wenn ja, dann beginnt damit, euch nur noch auf das zu konzentrieren, was „gehen soll“ und nicht auf das, was (noch) „nicht geht“. …
Wir wollen euch noch einige Hinweise für „Mutmachen“ geben. Zunächst einige für die Aktualität und dann einige zur Perspektive.

Nehmen wir an, ihr wollt gemeinsam eine Firma gründen. Das Umfeld habt ihr erkannt, ist derzeit „kapitalistisch“ und läuft im „Konkurrenz-Modus“. Wir vermuten, ihr seid im Lande nicht die Einzigen, die das so erkannt haben und anders möchten. …
Nun, zur Veränderung bedarf es Menschen, die bereit und befähigt sind etwas ändern zu wollen. …
Dafür bedarf es des Willens und der Ziele.
Was also wären genau euere Ziele?
Kennt ihr bereits die Bilder, nach denen euere neu formierte Gesellschaft funktionieren könnte?
Wie sollte „regiert“ werden, wie produziert, wie verteilt, wie bezahlt, wie versorgt, wie ausgebildet, wie Konflikte geklärt werden? …
Solche und viel mehr Fragen müssten beantwortet werden, um einen (kooperativen) Wandel wirklich in Gang zu bringen. …

Wir wollen damit sagen, dass es nicht dabei bleiben kann, etwas abzulehnen, sondern vielmehr darum geht, etwas – wahrscheinlich völlig - Neues hervorzubringen. …
Die „Systemhalter“ (die, die keine Veränderung mögen) könnten sich eigentlich über jeden freuen, der sie „kritisiert“. Warum? Nun die Aufmerksamkeit ist dann auf das gerichtet, was nicht gewollt ist. Und wohin die Aufmerksamkeit fließt, dahin fließt auch die Energie. In diese „Wandlungs-Falle“ treten viele Menschen ein und stabilisieren damit – unbewusst – das, was sie eigentlich anders haben wollen. …
Bitte lenkt eure Aufmerksamkeit darauf, was ihr wirklich wollt und vergesst das beliebte „Spiel“ von kritisieren und urteilen.
Viel wirksamer ist, die neuen Bilder zu „malen“ und so zu tun, „als ob“ ihr bereits diese Ziele (Absichten) erreicht hättet. …  
Vielleicht könnte man so beginnen:
Wie wäre es z.B. ein „Netzwerk des Gleichklangs“ zu bilden?
Ihr definiert, was ihr wirklich wollt, z.B. etwas (allgemein) Nützliches herzustellen und anderen Menschen verfügbar zu machen. Ihr wollt dies gemeinschaftlich tun und verbindet euch mit denen, die diese Vorgehensweise teilen. …
Nun, ihr seid noch Teilnehmer innerhalb eines Systems, das ihr eigentlich überwinden wollt. Na und? Jetzt definiert ihr, wie genau eure Beziehungen nach innen und außen aussehen sollen. Ihr legt z.B. fest, was, womit, wozu, wie, warum, etc. erstellt und angeboten werden soll. …

Daraus entstehen die ersten „Bilder“ von einer Gesellschaft, von der ihr meint, dass sie der Zukunft entsprechen könnte. Ähnlich wie „Übungsfirmen“, „spielt“ ihr die Abläufe (theoretisch) durch.  Dabei „fühlt“ ihr hinein in die entstehenden Potenziale. Wir sagen bewusst „fühlen“, weil wir über den Verstand hinausgehen wollen. Der Verstand ist wenig geeignet, um wirklich Neues entstehen zu lassen. Er nutzt nur das Bekannte und „bearbeitet“ dies anders. …
Ihr benötigt jedoch etwas, was es bisher (noch) nicht gab!
Wirkliche Kreativität, Innovation oder „Genialität“ entsteht nicht aus bereits „Bekanntem“. Dieses Wissen – das ihr benötigt - nennen wir Intuition oder Inspiration. Es ist die Art, wie „Erfindungen“ in die Welt kamen und kommen. Wenn nach langen intensiven Diskussionen der Verstand völlig „übermüdet“ war, machte – Albert Einstein -  oft allein einen Spaziergang. Und genau dabei kamen ihm die besten Ideen. …
Was kann uns das Lehren? Nicht der Verstand machte ihn zum „Genie“, sondern etwas anderes. …
Wir sprechen ganz allgemein davon, sich den Zugriff zum „Quantenfeld“ zu eröffnen. Man glaubt es kaum, aber unser Verstand ist der „Zensor“ zwischen „Normalität“ und „Genialität“.
Gern werden wir – falls Interesse besteht – dazu mehr sagen. …

Wir wollen noch auf euere Kritik an der möglichen Unternehmensform „Genossenschaft“ eingehen, denn mit Vereinen ist wirtschaftliches Handeln nur sehr bedingt möglich. …

Eure Skepsis gegenüber Genossenschaften vermögen wir nicht unbedingt zu teilen. Dennoch finden wir es richtig und wichtig, sich darüber klar zu werden, dass Genossenschaften in der Vergangenheit durchaus eher zur Stabilisierung von Konkurrenzsystemen diensten und nicht zu deren „Überwindung“. …
Ob Herr Raiffeisen ein „Antisemit“ war, ist auch Vergangenheit, nützt uns jetzt wenig. Auch ohne Herrn Raiffeisen gäbe es wohl heute so etwas wie Genossenschaften, denn irgendwie muss es ja eine (gemeinschaftsbezogene) Rechtform – auch in einem Konkurrenzsystem geben. …

Aber wozu dient sie oder wem dient sie und warum?

Ganz allgemein gesagt, soll sie wohl einerseits (kooperative) Alternativen ermöglichen, andererseits aber auch verhindern, dass dies zu einer grundlegenden „Systemveränderung“ führt. Das wäre die Funktion „System-Stabilisator“. …
Aber wir sehen auch durchaus, dass mittels Genossenschaften ein „Systemwandel“ möglich wäre. Dafür müsste jedoch das Umfeld, in dem Genossenschaften wirken verändert werden.
Nehmen wir beispielhaft die Pflichtmitgliedschaft in Prüfungsverbänden.
Die Frage ist berechtigt, ob solche Verbände eher dem Staatswillen, eher dem Willen ihrer Mitglieder oder gleichzeitig beiden „Vorgaben“ genügen (müssen).
Zulassung und Aberkennung der Zulassung obliegt dem Staat. Angenommen, die Verbandsmitglieder würden wirklich von ihrer Souveränität Gebrauch machen und in ihrer Satzung so etwas wie eine „Systemkorrektur“ einfügen. Was geschähe dann? Ihr ahnt die Antwort. Insoweit geben wir euch durchaus Recht, dass Genossenschaften – zumindest indirekt – systemkonform wirken müssen.
Dennoch glauben wir nicht, dass irgendein Verband es bereits einmal gewagt haben könnte, das „auszutesten“. Eher ist eine Art vorauseilender „Gehorsam“ wahrscheinlich …
Es spricht einiges dafür – sofern es bei einer staatlich verordneten Pflichtmitgliedschaft für Genossenschaften bliebe – darüber nachzudenken, dass Genossenschaftsinitiativen, die wirklich kooperativen Wandel anstreben, auch Einfluss in einem solchen Verband nehmen müssen. Sofern das nicht möglich ist, könnte man auch an eine Neugründung denken. …

Aus der Perspektive „verbandliche Systemstabilisierung“ könnten auch Initiativen Sinn machen, die konsequent eine Pflichtmitgliedschaft von Genossenschaften in „staatlich beaufsichtigten Verbänden“ ablehnen und darauf verweisen, dass dies „Relikt“ von 1934 nicht EU-konform ist. Bis auf Österreich hat nur noch Deutschland diese Form „indirekter Staatskontrolle“ von Genossenschaften. Deshalb sind auch die genossenschaftlichen Verbände solcher Länder wesentlich mutiger bezüglich ihrer politischen Forderungen. Dies wiederum spiegelt sich auch in den deutlich höheren Neugründungen von Genossenschaften wider.

Da es zur Genossenschaft derzeit vermutlich keine wirkliche Alternative gibt, um gemeinsam und gemeinwirtschaftlich handeln zu können, also quasi kooperativ Wirtschaft zu tätigen, würden wir derzeit das „kleinere Übel“ anbieten wollen, sich sehr genau solche Verbände anzusehen, vor allem deren „Staatsnähe“ genauer zu beurteilen. Im Rahmen der innerverbandlichen Willensbildung sollte aktiv Einfluss genommen werden, z.B. durch Gründung einer Fachgruppe „kooperativer Wandel“. …
Wir verweisen auch auf eine interessante Initiative des MMWCoopGo Bundesverbandes hin, Artikel 20 des Grundgesetzes (Staatszielbestimmung) in Richtung Kooperation zu konkretisieren, durch Einfügung nur eines einzigen Wortes („kooperativer“). Allein die Diskussion – wahrscheinlich im Rahmen eines Volksbegehrens – würde zeigen, welche Partei wirklich an einem kooperativen Wandel interessiert ist oder nur eben an etwas intelligenter Systemstabilisierung mittels eines „Feigenblattes“ namens Genossenschaft. ...

Fazit:
Intelligente Lösungen ergeben sich niemals durch „urteilen“, „verurteilen“ oder „kritisieren“. Denn all das sind eigentlich „System-Stabilisierer“. Intelligent ist vielmehr, neue Konzeptionen zu entwickeln und „Sog-Kraft“ (durch wahre WirKraft“) zu erzeugen. Und all das sollte im „Mit-Stil“ („wir machen das MIT euch“) und nicht im (alten) „Für-Stil“ („wir machen das FÜR euch“) erfolgen. …
Und bitte bemüht euch um die Entwicklung des Bewusstseins, nicht so sehr des Verstandes. Gerade Menschen, die ab dem Jahre 2000 geboren wurden, sind sehr daran interessiert, bereit und fähig, wirklich kooperative Strukturen und lebenskonforme Inhalte, in Erscheinung zu bringen. Sie erkennen auch sehr genau, ob ein „Wir“ tatsächlich gemeint ist, oder nur eben „taktisch“. …
Viel Spaß beim Mitwirken auf dem Weg zu einer kooperativen Gesellschaft in unserem Lande. …
             
erfolgen

FragestellerIn: Hochschulgruppe „Alternative Wirtschaft“


Redaktion: FG DuoThinkO im IWC QuantenInstitut
(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de

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