Was ist Kooperativer Wandel

Hinweis: Unsere Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer neuen Kooperations-Gesellschaft. In Fragen Kooperations- und Genossenschafts-Praxis arbeiten wir mit dem SFCI SmartCoop Forschungsinstitut des Bundesverbandes MMW e.V. zusammen. Redaktion/Koordination: Dr. Adoj Allisei, Gerd K. Schaumann

8.02.2019

„Menschenwürde“ – Kein „Spielzeug“ für unbewegliche Politiker, Philosophen und Religionsanbieter !





Bereich
Politik - Allgemein

Frage
- Auszug -

Wir hören inzwischen immer mehr, dass Kinder über unglaubliche Fähigkeiten verfügen. Ich selbst kenne ein Mädchen, das in der Lage ist, mit anderen Menschen telephatisch in Verbindung zu treten und ein anderes Mädchen, das Krankheiten im Körper anderer Menschen erkennen kann, ohne eine ärztliche Diagnose zu kennen. Meist bestätigen Ärzte die Vermutungen des Mädchens im Nachhinein. 
Bekannte bestätigen mir, dass sie einen 5-jährigen Jungen kennen, der – ohne je Musikunterricht gehabt zu haben – Musikstücke (ohne Noten) nachspielen kann, wenn er das Musikstück irgendwo gehört hat. …
Weshalb nutzen wir nicht solche Phänomene, berichten darüber oder werten sie wenigstens wissenschaftlich aus? …
Eltern berichten mir, dass auch ihr Kind irgendwie anders sein, z.B. meint mit Menschen zu sprechen, die für uns unsichtbar sind. …
Für mich – und einige meiner KollegInnen ist das „WOW“, während die meisten Eltern ihren Kindern sagen, sie mögen endlich mit diesen „Spinnereien“ aufhören und „normal“ sein, wie andere Kinder auch. …
Ich nenne das einfach nur „elterlich Dummheit“ …
   
FragestellerIn:    Schulleiterin

Antwort
(Auszug)

Bitte kritisieren oder „verurteilen“ Sie solche Eltern nicht. Sie lieben und mögen ganz sicher ihre Kinder, haben jedoch verständliche Ängste, selbst ausgegrenzt zu werden oder Ausgrenzung ihrer Kinder zu fürchten. …

Ja, uns sind diese „Phänomene“ durchaus gut bekannt und sie lassen sich auch erklären. Verstärkt treten sie auf bei Kindern, die etwa ab dem Jahre 2000 geboren wurden. Wegen ihrer „regenbogenfarbenen“ Aura („Energie-Kanäle“), nennt man sie auch „Regenbogen-Kinder“. Auch „Indigo-Kinder“ oder „Kristall-Kinder“ sind bereits ab Mitte des letzten Jahrhunderts bzw. seit den 80-ziger Jahren bekannt. Wenn man so will, waren dies alles „Vorboten“ für den nunmehr intensiv werdenden „Bewusstseinswandel“ den der gesamte Planet derzeit durchläuft.

Recherchieren Sie bitte dazu weiter im Internet oder schließen Sie sich speziellen Gruppen an, die es inzwischen bereits zahlreich gibt. …

Weil wir bereits von anderen Eltern angeschrieben wurden, möchten wir auf die Veröffentlichungen einer Mutter hinweisen, die ein Kind mit Namen Christina hat und über ihre Erfahrungen recht offen und mutig berichtet. Bisher sind zwei – sehr lesenswerte – Bücher dazu erschienen.
Geben Sie einfach in einer „Suchmaschine“ den Namen „Christina von Dreien“ ein und Sie werden auf die Homepage verwiesen. …  

Da wir nicht annehmen, dass unsere Leser aus dem Kreis dieser „neuen Kinder“ kommen (die unsere „Hilfestellungen“ kaum benötigen), wollen wir uns einem anderen Aspekt zuwenden. …

Sie sprechen davon, dass Eltern „beschämt“ oder „verunsichert“ in Verbindung mit Ihren Kindern reagieren. Sie fühlen sich also – in Bezug auf das gesellschaftliche Umfeld – quasi verängstigt. Und deshalb reagieren sie so, wie sie es bisher gewohnt waren und wie es ihnen „gelehrt“ wurde: Verängstigt und unsicher auch gegenüber ihren genialen Kindern. …

Sich außerhalb des „Mainstreams“ (oder auch Massen- oder Kollektivbewusstsein genannt), zu bewegen, ist irgendwie schwierig, weil das (gesellschaftlich) nicht „erwünscht“ ist. 

Vorweg noch ein - gern übersehener – Hinweis:

Wir nehmen – irgendwie unerschütterlich – an, dass unser Gehirn eine „Denkfabrik“ sei. Das deutet darauf, dass man mit dem Gehirn wirklich „denken“ - im Sinnes von „Neudenken“ oder „Umdenken“ - könne. …

Die Wissenschaft ist gerade – allerdings sehr zögerlich – dabei, aufzuhören damit anzunehmen, dass wir tatsächlich „denken“ können. …

Unser Gehirn ist jedoch „lediglich“ ein Prozessor, der „eingespielte Software“ (Informationen) verarbeitet. Sie liegen fast richtig, wenn Sie das mit Ihrem Computer vergleichen. …

Ihr PC „verarbeitet“ Daten, „verbindet Daten miteinander“, aber die „Datenausgabe“ bleibt stets im Rahmen der zugeführten „Grunddaten“. Es mag manchmal so aussehen, als könnte der PC irgendwie „selbst denken“. Aber jeder „Fortschritt“ basiert immer auf der – wenn auch sehr intelligenten - „Dateneingabe“.  

Sie können Ihren PC deshalb nicht „fragen“, wie wird die „Stimmung“ auf meinem nächsten Geburtstag sein. Die Daten, die Sie dann eingeben, basieren auf „Erfahrungen“ vorangegangener Geburtstage (Personen, Musik, Wetter, Umgebung, etc.), Es sind vielleicht „Näherungswerte“ zu erzielen, aber niemals eine exakte „Vorhersage“ zu machen. …

Wir wollen dies nicht weiter vertiefen, denn es geht uns lediglich darum, Sie darauf hinzuweisen, dass Sie „Erfahrungs-Daten“ einspeicherten, also – verkürzt gesagt – „Daten aus der Vergangenheit“. …
Dies fällt den meisten Menschen nicht auf. Sie „verfallen“ deshalb dem Irrtum, dass Sie – sozusagen - etwas „Neues“ (Eigenes) erdacht hätten. Ihnen entgeht, dass Sie aber nur bereits „Bekanntes“, niemals jedoch „Unbekanntes“ verarbeiten. …

So etwa ist die Situation beim Denken. …
Aber es kommt noch „besser“. …
Von Ihrem PC her wissen Sie auch, dass Sie „fremde“ Software nutzen. Bisher bekam man die über „Scheiben“ (CD), demnächst „docken“ sie via Internet an Groß-Rechner von Anbietern an. …

Hier kommt es nicht darauf an, dass wir „präzise“ und „umfassend aktuell“ formulieren, denn wir wollen nur das „System“ Denken verständlicher machen. …

Die Grundfrage lautet wahrscheinlich: „Woher bezieht unser „Hirnprozessor“ seine „Verarbeitungsdaten“?

Oder anders formuliert:
·         „Mit welchem „Software-Speicher“ ist unser Gehirn verbunden, wenn wir den „Prozessor“ in Gang setzen“. …

Da wir die Verbindung zum „Software-Anbieter“ für unser Gehirn nicht bewusst ein- oder abstellen (können) haben wir sozusagen eine „Standleitung“. Aber was ist der „Großrechner“ dafür und wo „steht“ er?

Dieser „Software-Anbieter“ heißt „Massenbewusstsein“.
Seinen „Standort“ hat bisher niemand genau lokalisieren können. Aber darauf greift – das Hirn(?) - jedes Menschen ununterbrochen zu …

Sie „denken“ richtig, wenn Sie meinen, dass das eine enorme „Machtfülle“ andeutet, wenn jemand in der Lage ist, dieses „Bewusstsein“ so zu gestalten, wie es den eigenen Interessen – und nicht unbedingt denen der anderen Menschen - entspricht. …

Dies näher zu erläutern, ist hier auch nicht unsere eigentliche Aufgabe. Auch dazu lohnen sich „kritische Recherchen“ im „Netz“. …

Hier nur so viel:
Das „Massenbewusstsein“ wird (künstlich) „erschaffen“, entsteht sozusagen durch „Konventionen“ und „Überzeugungen, auch „Glaubensmuster“ genannt.
Hier interessiert nicht so sehr, wie und mit welchem Interesse solche „Überzeugungen“ zustande kommen und wer an deren „Erhalt“ besonderes Interesse hat?

Uns interessiert hier eher, was dieser „Klebstoff“ für- für unser aller Leben - für Folgen hat? …

Zu den „Haupt-Programmierern des Massenbewusstseins“ gehören z.B. Philosophien, Religionen, Wissenschaften und Politik.

Nehmen wir dazu ein Beispiel aus dem Inhalt dieses „Massenbewusstseins-Speicher“ heraus: Die beliebte und bekannte

Würde des Menschen.

In fast allen Verfassungen – so auch im deutschen Grundgesetz -,steht geschrieben, dass die

„Würde“ des Menschen „unantastbar“ sei.

Und nun recherchieren Sie einfach selbst mal zu den Begriffen „Würde“, „Menschen“, „unantastbar“. …

Sie werden leicht den Überblick verlieren, denn dazu – oder zu ähnlichen Begriffen - sind über die Jahrhunderte nicht nur tausende von Abhandlungen geschrieben worden, sondern es sind auch erhebliche Abweichungen, gar Widersprüche, zwischen diesen Abhandlungen zu erkennen.

Wir wollen es weiter vereinfachen:

Lassen wir mal die Begriffe „Würde“ und „unantastbar“ beiseite, sondern konzentrieren uns auf den Begriff „Mensch“.

Nun, wer weiß eigentlich, WAS oder WIE dieser MENSCH ist?

Das bin Ich, bist Du und die anderen, die irgendwie alle ähnlich aussehen, die die gleichen Krankheiten haben, über die gleichen Organe verfügen … und ähnlich denken und handeln … und irgendwann wieder – alle - verschwinden (sterben) … und danach  ….?

Und in der „Lebenszeit“ machen sie:

·         WAS-WARUM- WIE-Für WEN-WIE lange …?

Wir provozieren jetzt bewusst:

Und so etwas soll die „Krone“ der Schöpfung sein?

Wenn wir die vielen („wichtigen“)  Bücher der großen oder weniger großen Philosophen anschauen, die Schriften der Religionen, die „Genialität“ der Wissenschaft oder gar die „Ergüsse“ der Politiker, dann erkennen wir eine wichtige – aber fatale - „Übereinstimmung“:

·         Sie alle gehen davon aus, dass sie irgendwie wissen WAS der MENSCH ist und über welche Fähigkeiten und Grenzen er verfügt.

 Und dann kommt jemand daher und sagt:  Fataler IRRTUM, denn Sie akzeptieren, dass:

·         Der MENSCH – als „TYP“ gesehen - so sein muss, wie er ist. …

Wer nicht bereit ist, grundlegend GRENZEN zu überschreiten, wird auch grundlegend immer nur diese GRENZEN erfahren!

Wer es für „Menschen-Würde“(!) hält, dass z.B.:

·         Menschen mit Krankheiten leben müssen
·         Menschen essen und trinken müssen, um am Leben zu bleiben
·         Menschen in „Behältnisse“ (Flugzeuge, Raketen, Autos, etc.) steigen müssen, um die Welt zu bereisen zu können, weil sie nicht selbst fliegen können
·         Menschen schlafen müssen, um zu regenerieren
·         Menschen nur mittels Handy oder anderer Technik kommunizieren können,
·         Menschen (bisher) keinen anderen Planeten des eigenen Sonnensystems erreichen können, usw.

tut nichts anderes, als – sozusagen:

·         MENSCHEN „klein zu halten“ und definiert in diese „Kleinheits-Rahmen“ die „WÜRDE-Beschränkungen“.

Irgendwie ein geniales MODELL für „KLEIN-MENSCHEN“ – oder …?

Und jetzt kommt der nächste – geniale – „Un-Sinn“ der „Meinungs-Führer“, sozusagen der „Haupt-Programmierer des Massenbewusstseins“:

Statt auf „Phänomene“ wie das Mädchen „Christina von Dreien“ oder die vielen anderen Kinder wirklich wissenschaftlich (d.h. neugierig) zu regieren, wird eine „wehrhafte“, künstliche (geistige) Blockade aufgebaut.

Selbst – ansonsten durchaus neugierige – Wissenschaftler wollen lieber davon „nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“.

Sie wissen, das könnte der eigenen Reputation schaden, weil es dem „Massenbewusstsein“ widerspräche. Wir nennen das einfach „unwissenschaftlich“ und empfehlen Menschen dringend (wissenschaftlich) neugierig zu sein und zu bleiben. …

„LebensStare“ beginnen dann zu entstehen, wenn Menschen wirklich überzeugt sagen können;

„Why not – „Warum eigentlich nicht“!

Wenn am „Massenbewusstsein“ gekratzt wird – und das tun die Kinder der neuen Generation – bröckelt die „Verweigerungsfront“. …

Dann (erst!) entsteht „Philosophie“, „Wissenschaft“ und „Politik“, die auch nicht davor scheut, „MENSCHEN-WÜRDE“ aus der Sicht „höher entwickelter Wesen“ zu formulieren.

Nennen wir das mal vereinfacht:

„MENSCH – 5.D“

„D“ steht dabei für die 5.Dimension, in der – wie zunehmend gewichtige Stimmen prognostizieren – jeder MENSCH befähig ist, künftig zu leben. …

Dazu verlässt der MENSCH nicht die Erde, verschwindet nicht einfach oder erlebt irgendwelche andere „Horrorszenarien“, sondern er erweitert seine Fähigkeiten, was sich über eine entwickelte DNA zeigt. …
Dann gehört „Telepathie, Teleportation, Hellsehen, Hellwahrnehmen, usw.“ nicht in irgendwelche „geheimen Zirkel“, sondern wird – ganz einfach - Teil des neuen (veränderten) Massenbewusstseins. …

Übrigens:

Nicht nur die „neuen Kinder“ verfügen über neue Fähigkeiten, auch MENSCHEN im Alter von 40, 60, 80, 100 und mehr können sie „erwerben“, erlernen oder sich ganz einfach – bewusst erinnern -, dass sie bereits über solche Fähigkeiten verfügen …
   
Wir sagen dazu deshalb:

Jeder MENSCH ist bereits ein LebensStar.
Wir helfen lediglich dabei, dies (endlich) anzuerkennen!

)
Redaktion:
FG LebensStar im IWC QuantenInstitut
(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik)


8.01.2019

Willy Brandt nannte es "Interdependenzen" und würde heute den „kooperativen Wandel“ unterstützen!

Ob SPD, Grüne, CDU. Liberale, Linke, AFD …. das wollen, wird sich bei der Änderung des Artikels 20 Grundgesetz zeigen …

Bereich
Kooperativer Wandel

Frage
(Auszug)

Ich finde es völlig richtig, von einem kooperativen Wandel zu sprechen. Damit wird endlich klar, dass es eine echte Alternative zu unserem bisherigen Wirtschafts-System gibt. ….
Alle Parteien, die mir bekannt sind, haben sich irgendwie mit dem „Gegeneinander-System“ arrangiert….
Auch die „Grünen“, die AFD oder die Linken können sich nur vorstellen, dass es ausreicht, mit etwas „Rostschutz-Farbe“ (Rot, Blau oder Grün) etwas Grundlegendes zu ändern. Sie haben sich mit dem Bekannten arrangiert. Ihnen fehlt der Wille und die „Phantasie“ dafür, dass man eine wirklich bessere Lebensgrundlage für Menschen schaffen könnte und wie die aussieht. …
Die einen wollen die „Umwelt heilen“ ohne zu sehen, wer die Verursacher sind, die anderen wollen „Deutsche vor Migranten schützen“, ohne zu sehen, dass Menschen verhungern oder im Krieg leben, weil wir wegschauen oder gar noch an Waffenlieferungen in Hungergebiete zu liefern gut verdienen. …
Und wiederum andere glauben, dass der Staat schon alles regeln würde, wenn wir nur endlich Sozialismus hätten.
Zu den anderen Parteien erspare ich mir die Kommentare, denn von denen kommt eh nur „Anpassungs-Schleim“, weit davon entfernt, wirklich „Christlich“ oder „Sozialdemokratisch“ oder „Liberal“ zu sein. …
Keiner Partei traue ich zu, wirklich zu erkennen, dass Menschen „Kooperations-Wesen“ sind und kein „Restmüll der Konkurrenz“ bleiben wollen. …
Wenn die „Mission-Kooperation“ nicht den Mut hat, selbst in Regierungsverantwortung zu gehen, habe ich keine Hoffnung, dass sie je etwas verändern werden. …
Sie tünchen dann wahrscheinlich mit der „Farbe Weiß“; aber beteiligen sich letztlich auch nur daran, unbemerkt die „Roststellen“ zu übertünchen. 

Passen Sie auf, dass Sie dann nicht einfach auch selbst noch  „kosmisch entsorgt“ werden …               

FragestellerIn: Schriftsteller

Antwort
(Auszug)

Das klingt recht resignativ. …
Würden wir mit dieser „Einschätzung“ die „Mission Kooperation“ sehen, sollten wir eher mehr Freizeit im Schwimmbad verbringen. …
Nun, es ist nicht erforderlich, dass wir mit all Ihrer Kritik übereinstimmen müssen, aber im Wesentlichen geben wir ihnen recht:
Alle genannten Parteien scheinen einfach über kein „Bewusstsein“ zu verfügen, dass – wie aktuell ablaufend – die Menschen in der Tat in einer recht bedauernswerten Situation sind.
Keine der Parteien hat den Mut ganz einfach zu sagen:
„Halt – bitte nicht weiter so!“ – jetzt geht es um Menschen, Leben, Generationen …
Dabei wäre Politik – die man offensichtlich künstlich kompliziert macht – wirklich recht einfach. Wir sprechen nicht von leicht, sondern „einfach“ – und der Unterschied ist erheblich …

Nehmen wir Willy Brandt als Beispiel:

Die Wahl, die erfolgreich für die SPD war und Willy Brandt Bundeskanzler wurde, basierte auf lediglich 3 (!) Aussagen:

A.   Der Himmel über der Ruhr soll wieder blau werden
B.   Mehr Demokratie wagen
C.   Ost-West- Entspannung …

Fast alle Menschen kannten damals das, was die SPD wollte – und damit hatte die SPD Erfolg!
Schauen wir uns heute die SPD an und vergleichen:

·         Kaum jemanden ist noch klar, was die SPD eigentlich wirklich will und warum sie gewählt werden sollte. Es gibt sicherlich viel Gutes, was die SPD irgendwann, irgendwo, durch irgendjemand „verlautbart“ hat. …

Das Problem der heutigen SPD:
Keiner weiß so recht, was die SPD will, glaubt ihr, das wirklich auch zu wollen; und die Gefühle der Menschen werden auch nicht angesprochen. …

Willy Brandt nutzt damals – und bewusst immer wiederkehrend – das Wort

„Interdependenz“.

Das heißt – verkürzt gesagt: Wechselseitige Abhängigkeit. …

Und das „Zauberwort“, das die Lösung für „Interdependenzen“ ist, hieß damals und heißt heute immer noch

„KOOPERATION“! …

Nur liegen inzwischen 50 Jahre dazwischen. …

Die SPD kein bisschen weiser? Nicht nur die SPD, alle anderen Parteien auch nicht. …

Wer genauer hinschaut, erkennt, dass alle zentralen Themen der Gesellschaft etwas mit „Abhängigkeiten zu tun haben – und deshalb wie Willy Brandt selbstsicher und richtig vorschlug - nur „kooperativ“ lösbar sind.

Willy Brandt erkannte ebenfalls richtig die Ursachen der meisten politischen Probleme:

FEHLENDE KOOPERATION!

Es gibt eigentlich jetzt – wie damals – nur eine wirksame und richtige Antwort auf fast alle politischen Probleme:

Interdependenzen erkennen, benennen und dann
mittels Kooperationen zu lösen.

Wenn – wie heute Parteien erkennbar - die Analysen der Ursachen oberflächlich sind oder gar falsch wären, kann das niemals zum Lösungserfolg führen. …

Wir teilen Ihre Skepsis, ob tatsächlich alle (Bundestags-) Parteien erkennen wollen, dass fast alle derzeitig bekannten und noch bald sich zusätzlich offenbarenden Probleme, ihren Ursprung in

Fehlender Kooperation

haben. …

Wer sich in einer „Gegeneinander-Gesellschaft“ oder „Gegeneinander-Wirtschaft“ befindet – wie unser Land das ganz überwiegend tut – lebt und „sendet“ im „Kampf-Modus“. …
„Sein oder nicht Sein – das ist hier die Frage“ … Dieses Zitat ist heute wichtiger denn je.
Und Albert Einstein erkannte zu Recht: Mit den Methoden, die die Probleme schaffen, können wir nicht annehmen, die Probleme auch lösen zu können. …

Wir teilen Ihre Einschätzung, dass derzeit alle Parteien – nur mit unterschiedlichen Farben – sich lediglich mit dem  „Übertünchen“ des zunehmend stärker vor sich hin rostenden Konkurrenzsystems – zufrieden geben.

„Mission – Kooperation“ (Mikoo) ist eine Bewegung „Von Menschen“ – „Mit Menschen“ – „Für Menschen“.
Derzeit befinden sich die Willensbildung noch auf der Ebene: „Kooperation mit den Parteien“. Wir setzen (noch) auf deren Lernfähigkeit, Einsichts- und Veränderungsbereitschaft.

Eine Art „Nagelprobe“, ob diese Parteien bereit sind, ernsthaft sich in Richtung „kooperativer Wandel“ zu bewegen, wird sein, „Kooperation“ als „Staatsziel“ im Grundgesetz zu verankern.

Im Artikel 20 des Grundgesetzes würde es dann hießen:

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein
demokratischer, kooperativer und sozialer Rechtsstaat“

Ob und welche Parteien es ernst machen damit, den kooperativen Wandel in Deutschland wirklich zu wollen – und nicht nur darüber zu reden – wird man mit dieser „Grundgesetz-Ergänzung“ schnell erkennen können. …

Schlussendlich wird man nicht umhinkommen – sofern man Kooperation wirklich für wichtig und richtig hält und die Lebensgrundlagen für Generationen erhalten und verbessern will – auch über die Gründung einer speziellen „Kooperations-Partei“ (Coop-Partei) nachzudenken. …

Und was macht uns so sicher, dass der „kooperative Wandel“ kommen wird, ja kommen muss?

Weltweit deutet sich ein zunehmender „Bewusstseinswandel“ bei Menschen an. Die junge Generation ist davon besonders „betroffen“. …
Die will – kompromisslos – Kooperation. Und sie lässt sich auch nicht mehr „einkaufen“, wie das oft bisher geschah. ….  
  


Redaktion: AG Mission-Kooperation c/o
MMW CoopGo  Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.



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