Was ist Kooperativer Wandel

Hinweis: Unsere Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer neuen Kooperations-Gesellschaft. In Fragen Kooperations- und Genossenschafts-Praxis arbeiten wir mit dem SFCI SmartCoop Forschungsinstitut des Bundesverbandes MMW e.V. zusammen. Redaktion/Koordination: Dr. Adoj Allisei, Gerd K. Schaumann

3.12.2014

The SECRET of COOP - Das Geheimnis wirklich erfolgreicher Kooperationen. (2)


Bereich: COOP  (Teil 2)


Es geht nicht so sehr darum, einen „Glaubens-Streit“ über die angemessenere Denk-Struktur zu beginnen, sondern – wenn auch nur für einen kleinen Moment die Erkenntnis zuzulassen, dass es unterschiedliche Sichtweisen von „richtig“ geben könnte und vielleicht zu akzeptieren, dass die meisten Menschen nur eine sehr begrenzte Sicht- oder Denkweise auszuprobieren bereit sind.

Gut wäre an dieser Stelle, sich die Frage zu stellen: „Wenn das wirklich so wäre, was könnte dann der Grund für ein solch eingegrenztes Denk-Muster sein?“ Und das – wie könnte es anders sein – auch selbst gewählt zu haben.

Um bestimmte „Muster“ erfahren zu können, bedarf es entsprechender Grundlagen. Ein hervorragende Grundlage, um eine weitgehende Individualisierung mit dem Muster der Trennung erfahren zu können, bedarf es der „Polarität“. Es sind sozusagen „Gegensätze“ erforderlich, um auswählen, bewerten, analysieren zu können. Absichten und – immer neue Wünsche – entstehen nun mal aus KONTRASTEN. Ohne diese Kontraste (existierende Abweichungen) könnten Menschen keine immer neuen Wünsche haben. Und ein solches „Struktur-Muster“ bietet eine Wirtschaft, die auf Konkurrenz basiert viel eher, als eine Wirtschaft der Kooperation.

Aber jedes Muster ist irgendwann – wie bereits oben ausgeführt -„ausgereizt“, kommt sozusagen an seine Grenzen. Und solche Grenzen sind z.B. gegeben, wenn das Prinzip Konkurrenz sich allmählich selbst aufhebt durch das, was man vielleicht unter „Konzentration“ oder „Kartellierung“ oder „Konzernierung“ verstehen könnte. Das Prinzip der wirtschaftlichen Konkurrenz wird immer mehr ad absurdum geführt. Natürlich gibt es noch viele kleinere Unternehmen, ein wenig Mittelstand, aber die eigentliche Macht ist längst bei Wenigen zusammengefügt. Großbanken, Versicherungen und andere weltweit agierende Konzerne, in Sektoren wie Pharma, Automobil, Flugzeuge, Medien, etc. sind die beherrschenden Strukturen. Und genau diese Konzentration führt das Element „Individualisierung“ in sein Gegenteil….

Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler wie z.B. Karl Marx oder Ludwig Erhard haben – wenn auch aus unterschiedlicher Sichtweise – das recht klar erkannt.

Man könnte auch sagen, dass dieses „Muster“ sich sozusagen selbst aufzuheben begonnen hat.

Und – salopp – könnte man sagen: Das Muster ist tendenziell „ausgereizt“.

Ist deshalb die „Individualität“ (manchmal auch als „Ego“ bezeichnet) insgesamt „überholt“?

Nein, aus Sicht von „Soul-Think“ oder „Source-Think“ keineswegs. Denn dann würde aufgehoben, was „Menschsein“ ausmacht: Das „ich“, die vielen „iche“, die miteinander interagieren.

Aber was verändert sich dann, wenn sich ein „Muster“ verändert? Es geht jetzt darum, die Verantwortung jedes einzelnen „ich“ immer mehr in Erscheinung treten zu lassen.

Und das soll neu sein, anders?

In gewisser Weise schon, denn das „alte“ ich hatte noch ein weiteres Element, was seine Entfaltung recht stark eingrenzte: Das beliebte „Spiel“ der „Entantwortung“ zu spielen, die Selbstverantwortung sozusagen an andere, die man für „machtvoller“ hielt, abzugeben.

Auch dieses „Muster“ scheint sich aufzulösen, denn ohne Selbstverantwortung bleibt FREIHEIT unvollkommen.

Muss man dabei nicht befürchten, dass wichtige soziale Elemente auf der Strecke bleiben, ist eventuell so etwas wie ein purer Liberalismus oder gar „Egoismus“ zu befürchten?

Ja – in dem Sinne, dass sich jeder der Herausforderung von immer mehr Selbstverantwortung stellen muss. Nein – weil sich jeder Mensch allmählich wieder bewusst wird, dass er über alle Fähigkeiten verfügt, selbstverantwortlich zu sein.

Nun, viele Menschen werden – zu Recht – fragen, wie das denn sein kann, denn schließlich kann jeder „krank“ werden, „arm“ werden, oder auf sozialen „Schutz“ angewiesen sein.

Solche Fragen sind nur zu verständlich, denn wir haben genau das über Generationen hinweg bestens geübt. Und unsere Statistiken über Vermögensverteilung, Bildung, Krankheit, Einkommen, Über- und Unterordnung, etc. scheinen das deutlich zu bestätigen: Jeder Mensch verfügt offenbar über unterschiedliche Potenziale, die zu höchst indifferenten Ergebnissen und Folgen führen….

Und wenn das irgendwie bezweifelt würde, gibt es die „Gen-Forscher“, die glauben das sogar „beweisen“ zu können.

Was sie lieber gern verschweigen ist das „Rätsel“, was wohl der Grund sein könnte, weshalb wir Menschen so „verschwenderisch“ mit unserem Gehirn umgehen und nur einen ganz geringen Teil dessen wirklich nutzen. Oder weshalb wir vom Potenzial unserer jeweiligen Gene ebenfalls recht viel unausgeschöpft lassen …

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb sich ein „Wandel“ recht allmählich und nicht schneller vollzieht.

Dieser Wandel, der offensichtlich über die Erklärungs-Muster der aktuellen Wissenschaften hinausreicht, ist so etwas wie ein „Quantensprung im Zeitraffer“. Besser gesagt, es handelt sich um eine Veränderung im Bewusstsein….

Der Name „Bewusstsein“ beinhalt bereits viel Weisheit der Sprache: „Bewusst-Sein“!

Der Mensch beginnt sich allmählich seiner SELBST bewusster zu werden. Dazu gehört auch, allmählich aus der (selbstgewählten) „Opferrolle“ auszusteigen und in die „SELBST-Verantwortung“ einzusteigen…

Sich seiner SELBST immer mehr bewusster zu werden, lässt für die „Opferrolle“ nur wenig „Spielraum“.

Dann heißt Selbstverantwortung zugleich auch Selbstgestaltung, Selbstgestaltung der Strukturen, der Arbeit, der Interessen, der Absichten, letztlich auch der Art, des Miteinanders zwischen den Menschen.

Das Zeitalter des Gegeneinanders von Staaten, Parteien, Kommunen, Vereinen, etc. ist „ausgereizt“, zumindest vom Standpunkt der „Konkurrenz“ her.

Das „Spiel“ hieß bisher: „Ich bin besser als Du“. Das Ergebnis können wir täglich über die Medien erfahren oder sogar gut selbst besichtigen. Und dieses „Werten, Analysieren, Urteilen“ impliziert stets „Trennung“.

Wir haben das doch ziemlich weit ausgereizt – oder? Fast bis zur Aufgabe unserer eigenen Existenzgrundlage, dem Planet Erde …

Bewusstseinsveränderung hat eine direkte Beziehung zur Energie, der Lebensenergie.

Aber auch die „technische Energie“, die Art der „Energie-Erzeugung“ zeigt den Wandel deutlich. Umweltbewusste Menschen sind ein sichtbarer Teil des „Bewusstseins-Wandels.“

Nicht immer ist es allen Menschen auch bewusst, in welchem Kontext sie handeln. Dennoch haben sie mitgewirkt an der "Einleitung dieses grundlegenden Wandels“ …

Sie haben auch erkannt, dass COOP irgendwie intelligent und zugleich vorteilhaft und (dabei zugleich außerordentlich) effektiv sein kann. Sie haben erkannt, dass z.B. unser gesamter Körper „Coop“ ist und „Coop“ umsetzt, die Natur ganz überwiegend kooperative Elemente praktiziert.

Sie fragen sich immer mehr, wie es wäre, wenn wir Menschen solche „Vorbilder“ (Körper, Natur) auch in – bisher – scheinbar „kooperations-resistente“ Bereiche übertragen würden, besonders dem System Wirtschaft, aber nicht nur dort …

Lediglich einen „Struktur-Wechsel“ bei, heute nach konkurrierenden Mechanismen funktionierende Wirtschaftseinheiten zu vollziehen, sozusagen einfach auf „Coop-Einheiten“ umzustellen, wäre wohl etwas zu kurz gegriffen. „Coop“ kann nicht auf Rechtformen reduziert werden, das wäre wirklich zu „banal“ und wird auch nicht gut funktionieren, wie „Genossenschaften“ zu zeigen scheinen. Das muss schon deshalb „holpern“, weil so etwas wie die Grundlage fehlt: Der „Coop-Geist“.

Spricht das gegen die traditionellen Genossenschaften? Nein, ganz und gar nicht, denn es gibt viele gute Ansätze, vor allem, wenn den handelnden Menschen so etwas wie ein „Coop-Bewusstsein“ immanent war.

Die „alte Genossenschaftsbewegung“ war eine Art „Vorreiter“, ein „Sub-System“ dem vielleicht eines fehlte: Die Begeisterung, eine Art Faszination (und etwas mehr eigenständige Theorie).

Sie ist wichtig, für den folgenden Übergang, den Übergang zu dem, was man vielleicht mit „bewusst in COOP“ beschreiben könnte.

Nicht von ungefähr, kommt gerade bei Energie-Genossenschaften so etwas wie eine „Bewegung“ in Erscheinung. Das Wort „Energie-Wende“ beschreibt das recht gut. Menschen scheinen zu wissen, dass es anders geht, Energie zu erzeugen. Sie ahnen jedoch auch, dass es um mehr geht, als „nur“ um das Thema Energie. Sie verstehen z.B. nicht, warum ihre politischen Repräsentanten eine Situation entstehen lassen konnten, in der so etwas Komisches eintritt, dass die Bewegung sich in einer Art „Rechtfertigungsposition“ widerfindet. Nicht die Energiekonzerne müssen sich verantworten für die von ihnen geschaffene Situation, sondern die „Kooperations-Bewegung Energie-Wende“ steht am Pranger, weil sie den Energiepreis (angeblich) nach oben getrieben habe….

Wir sehen das – aus Sicht eines grundlegenderen Wandels – keineswegs überraschend, denn alte Strukturen sind in solch epochalen Übergängen natürlich stark herausgefordert und wehren sich mit aller (letzter) Kraft. Nicht zufällig, sind es und heißen sie „Konzerne“ …

Sie lieben so etwas wie „Zentralisation“, „Macht“ darüber zu haben und zu bestimmen, wie z.B. eines der wichtigsten Güter, die Energie in Art und Weise und zu welchem Preis zu den Menschen kommt.

Das „Schlimmste“, was den Konzernen jetzt passieren könnte, ist, dass ihre „Ablenker“ nicht mehr funktionieren könnten. Wer bisher argumentierte, dass wegen der notwendigen Subventionen und Umlagen für die EE-Erzeugungs-Systeme, sich der Strompreis erhöht, muss in eine Art Glaubwürdigkeits-Falle geraten, wenn dieses Argument wegfällt, weil es eine Technik gibt, die auch ohne Subventionen wirtschaftlich gut funktioniert und sogar noch Erzeugernähe, etc. verspricht …

Und genau diese Technologien gibt es inzwischen – verständlich, wenn sie nicht gerade euphorisch begrüßt wird, auch – wenn aus anderen Gründen – offensichtlich auch nicht von der Politik …

„Coop“ wird zwar in „Sonntagsreden“, wie zum UN-Jahr der Genossenschaften (2012) von Politikern gelobt, aber dabei scheint es dann auch zu bleiben …

Auch solches Verhalten erscheint erklärbar.

Lassen wir einmal ein Bild einer umfassend nach COOP-Prinzipien funktionierenden Gesellschaft aufkommen, dann fühlen wir recht schnell, dass das auch an liebgewordenen Grundfesten des Staates rütteln könnte.

Oder haben die Bürger den Eindruck, dass das Verhältnis von Staat und Bürgern „cooperativ“ geprägt sei? …

Interessant, dass ausgerechnet „ 2 0 1 2 „ das Jahr der Genossenschaften wurde. Mit der Zahl „2012“ verbinden viele Menschen so etwas wie eine „Zeit-Wende“ oder eine Wende des Bewusstseins…

Genossenschaften heißen auf Englisch ausgesprochen „co-operative“, damit ist Programm und Struktur zugleich gemeint.

Der Bewusstseins-Wandel hat seine Ursache und hat seine Folgen: Die Ursache ist der dramatische Legitimationsverlust zentraler Strukturen, z.B. im Finanzwesen.

Die Alternative, sind bereits im Entstehen, denn immer mehr Menschen sind sich bewusst, dass „Coop“ viele Elemente in sich birgt, die dem wahren Geist der Menschen eher zu entsprechen scheinen. Dies sind „WIR-Werte“, wie Transparenz, Vertrauen, Miteinander, etc.. Und genau solche Werte  werden für bewusster werdende Menschen immer attraktiver …

Es ist zweifellos eine spannende Zeit, diesen Wandel genauer in allen Bereichen erfahren zu können. Für Viele kann es scheinbar nicht schnell genug gehen. Dazu sei gesagt, dass ein qualitativ hochwertiger Umbauprozess nur allmählich funktionieren kann.

Und außerdem – so sagen viele unserer internationalen Netzwwerk-Partner – vollzieht sich dieser Wandlungs-Prozess auf den Gesamtorganismus „Planet“.

Was nichts anderes heißen würde, als dass auch unser körperlicher Organismus sich im Wandel befände.

Und vergleichen wir unseren Körper mit unserer Gesellschaft, dann ahnen wir, wie sensibel jede Zelle auf Veränderung reagiert und einer entsprechenden „Anpassungszeit“ bedarf. Das – übertragen auf unsere Gesellschaft – hieße für so etwas zu plädieren wie eine „allmähliche, aber konstante Stetigkeit“…

Wir sprechen deshalb auch gern von „dem Weg ins Coop-Zeitalter“.

Und dazu bedarf es neben einer umfassenden Theorie auch entsprechender Praxisbeispiele mit „Vorbild-Charakter“.

Und es bedarf des Bewusstseins, dass „COOP“ nicht lediglich ein Element der Wirtschaft ist, sondern alle Bereiche unsere Gesellschaft impliziert und tangieren wird.

Müssen wir deshalb das liebgewordene „ich“ aufgeben? Warum sollte das so sein, wo doch alle Menschen – ob ihnen das bewusst ist oder nicht – immer schon in Verbindung gestanden haben. Nur waren sie sich dessen nicht so bewusst.

Geändert hat sich eigentlich nur das Bewusstsein: Aus mehr Gegeneinander wird mehr Miteinander. Man könnte es vielleicht so auf den Punkt bringen:

Früher hieß es: „Ich für mich“ – und die Mächtigen wurden dabei immer mächtiger, immer reicher ….         

Heute könnte es vielleicht heißen: „Ich für mich – WIR für UNS … und alle werden mächtiger und wohl auch reicher …

Es scheint viele gute Gründe zu geben, sich auf das „COOP-Zeitalter“ immer mehr und auch engagierter einzulassen

 
(Es war unsere Absicht, zwischen den „Denk-Ebenen“ immer wieder zu „pendeln“. So bekommt man ein Gefühl dafür, was es heißt „ent-grenzt“ zu denken zu beginnen …)

  

 

3.11.2014

The Secret of Coop - Das Geheimnis wirklich erfolgreicher Kooperationen.


Bereich: COOP  (Teil 1)

 
Vormerkungen:

Wir sind von vielen Seiten gebeten worden, uns seitens QuantThink Deutsches DenkZentrum, grundlegender zum Thema „Coop“ zu äußern. Dies ist wirklich eine besondere Herausforderung, sofern man nicht einfach bereit ist, „Coop“ als einen „Mode-Trend“ zu sehen. …

Es war für uns auch deshalb interessant, weil das Thema „Coop“ einen grundlegenderen Wandel andeutet, wie zunächst angenommen werden könnte. Uns wurde schnell deutlich, dass man dem Thema „Coop“ wohl nur gerecht werden kann, wenn man es sozusagen auf mehreren „Denk-Ebenen“ betrachtet. So wurde das Thema für eine Art „Probelauf“ zu verwenden, alle Arbeitsgruppen von QuantThink einzubeziehen. Nachfolgend werden die Sichtweisen aller unserer aktuell erforschten Denk-Ebenen einbezogen (Think, TopThink, QuantThink, SoulThink, SourceThink).

(Weil der Text dann doch umfassender wurde als ursprünglich geplant, präsentieren wir ihn in mehren Teilen. Interessenten und Mitgliedern senden wir gern den Text zusammengefasst zu – und sind gespannt auf die Resonanz …)

 
Das Thema Kooperation ist seit einiger Zeit wieder in vieler “Munde”, feiert sozusagen eine Art „Wiedergeburt auf hohem Niveau“. Dies wird begründet mit dem „Versagen“ alter Institutionen und vor allem Wirtschaftstheorien. Coop wird derzeit jedoch zunächst erst recht „oberflächlich“ als strukturelle Antwort verstanden. Was offensichtlich fehlt, ist so etwas wie eine „Coop-Theorie“. Eine solche, lediglich auf gesellschafts- oder wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen zu beziehen, könnte zu kurz greifen. Gemeint sind auch weniger philosophische, psychologische oder gar technische Implikationen. Es könnte dabei durchaus um Wesentlicheres gehen: Vielleicht um so etwas wie einen Wandel vom „Ich“ zum „WIR“ – und zwar durchgängig und umfassend für die gesamte Gesellschaft. Wäre dem so, deutet sich eine tiefgreifende Veränderung für jeden Menschen an, denn wir sind bisher gewohnt in „abgegrenzten Individualitäten“ zu leben, zu denken und zu empfinden. Wenn diese „Grenzen“ sozusagen „offener“, „durchlässiger“ oder „kooperativer“ werden, bewegen wir uns alle auf einem Pfad, für den wir bisher über keinerlei Erfahrung zu verfügen scheinen. …

Wir könnten gut beraten sein, in einer solchen Situation unsere „Denk-Grenzen“ schneller und weiter hinaus zu schieben, als wir dies bisher gewohnt waren. Und dabei auch solche Bereiche nicht zu ignorieren, die wir in bei – ganzheitlichen – Betrachtungen gern vernachlässigen, z.B. die Aspekte Kommunikation oder Gesundheit. Natürlich hat das auch Folgen für den Bereich Technik, zumindest mehr als dies deren Wissenschaftler bereit sind sich einzugestehen. Für die Quantenphysik ist diese Entwicklung bei weitem nicht überraschend. Sie weiß längst, dass bei Experimenten der Beobachter nicht von dem zu Beobachtenden zu trennen ist. Sie kennt das „Spiel“ der Interdependenzen…

Wir haben im internationalen „Denker-Netzwerk“ bei QuantThink Deutsches DENKZENTRUM nachgefragt, welche Erkenntnisse diesem Wandel zugrunde liegen könnten. Dazu haben wir auf die unterschiedlichsten Denk-Perspektiven Wert gelegt. (Zur Erinnerung: wir arbeiten derzeit auf den Denk-Ebenen von a. Think, b. TOP-Think, c. Quant-Think, d. Soul-Think, e. Source-Think).

Wir wollen kurz die Essenz der ebenenbezogenen Antworten zusammenfassen:

a.   Think

Mehr Coop ergibt sich daraus, dass wichtige „konkurrierende“ Systeme nicht mehr zu funktionieren scheinen und die Menschen aus „Enttäuschung“ darüber umzudenken beginnen …

b.   TOP-Think

COOP ist ein langfristiger gesellschaftlicher Trendwechsel, der exponentiell

dynamisiert ist. Solche „Wellenbewegungen“ sind nicht unüblich, oftmals liegt dem ein „Werte-Wandel“ sozusagen ein neuer Trend zugrunde…

c.   QUANT-Think

Alle Molekularstrukturen scheinen miteinander verbunden zu sein, stehen in COOP. Dies gilt auch für unsere Gedanken. Und je größer dieses (durch denken sich verstärkende) Quantenfeld sich „auffüllt“, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass immer mehr Menschen sich mit diesem „Feld“ zu verbinden scheinen. Damit werden (zwangsläufig) auch immer mehr Menschen (zunächst unbewusst) „cooperatives Gedankengut“ annehmen, bzw. in dieses veränderte „Glaubensmuster“ eintreten (können)…

d.   Cosmic-Think              

Cosmic-Think ist ein Denken, das annimmt, dass der gesamte Kosmos belebt ist. In welcher Form dies in Erscheinung tritt und ob wir in der Lage sind dies wahrzunehmen muss hier nicht zu thematisiert werden. Zunächst reicht die Annahme aus, dass solches nicht eindeutig auszuschließen ist. Und wenn etwas möglich sein kann, lohnt es sich durchaus, sich gelegentlich darauf einzulassen - denn es erweitert den Denk-Horizont …

Die In anderen Bereichen des Universums scheint ein Mehr an COOP bereits seit langer Zeit üblich zu sein. So zumindest lauten die „Botschaften“ derer, die sozusagen „interdimensional kommunizieren“ können. Sofern man bereit ist, solche Möglichkeiten zuzulassen, wird zumindest eine andere Form von Fragen eröffnet, wir beginnen – wie bereits erwähnt - unsere Denk-Grenzen zu öffnen. Das macht durchaus auch für „Skeptiker“ Sinn, denn unsere kreativen Potenziale wollen auch trainiert sein. Wir wollen hier einige – solchermaßen grenzüberschreitende – Fragen formulieren: A. Wie könnte auf anderen Planeten das Zusammenleben der Wesen organisiert sein?

B. Wenn es sich von dem Planeten Erde – bezogen auf das Miteinander der Wesen – unterscheidet, was wäre der Grund dafür?  C. Gibt es besondere Gründe dafür, weshalb die Entwicklung auf dem Planet Erde gerade so und nicht anders verlaufen ist? D. Was ist SINN oder Zweck, warum dies auf der Erde vielleicht anders ist? E. Gibt es besondere Bedingungen, die ein „Weniger“ oder ein „Mehr“ an COOP – auf unserem Planeten, in einem Land, einer Region, dieses Planeten verursachen oder gar bedingen könnten?

e.   Soul-Think

Soul-Think ist das „Denken“ unserer Seele. Wir nutzen hier ebenfalls den  Begriff „Denken“, wohl wissend, dass hiermit nicht „Denken“ im menschlichen Verständnis gemeint ist. Die Seele ist sozusagen der Aspekt, der sich aus der „Quelle“ herauslöste, um das grandiose „Erfahrungs-Spiel“ zu beginnen, denn das war es, was die „Quelle“ benötigte, um sich ständig weiter auszudehnen. Und mit Beginn dieser Trennung  - so könnte man sagen – begann das erste „Coop-Muster“. Wohl gemerkt, diese Trennung war keine wirkliche Trennung, denn wirkliche Trennung ist nicht möglich. Um gleichwohl die Erfahrung von und in Trennung machen zu können, wurden die unterschiedlichsten Potenziale kreiert, entstanden Dimensionen, Ebenen, Galaxien und Planeten. So auch unser Planet Erde und seine Wesenheiten, genannt Menschen …

Jeder Mensch hat eine Seele und jede Seele ist sich der „Quelle“ und der Einheit mit dieser wohl bewusst. Um das „Erfahrungs-Spiel“ in Gang zu bringen, kreiere jede Seele weitere Seelen-Aspekte, die in unterschiedlichen Bereichen auf ihre individuellen „Erfahrungs-Reisen“ gingen. Ein Aspekt war davon auch (mindestens) ein Mensch. Seine Aufgabe war besonders schwierig, denn der Planet Erde wurde kreiert, um Erfahrung in und mit Materie machen zu können. Und Materie ist nichts anderes als besonders niedrig (oder träge) schwingende Energie. Und es gab eine weitere „Vereinbarung“ mit der Seele: Beim Eintauchen (Geburt) in die Materie tritt ein totales Vergessen dessen, „wer man ist und wo man herkommt“ ein. Dieser Filter des Vergessens hatte seinen Sinn darin, sich vollkommen auf das „Erfahrungs-Spiel“ einlassen zu können. …

Und die Seele? Sie weiß dass das Leben auf dem Planeten wie ein großartiges „Theaterstück“ funktioniert. Einerlei, wie dramatisch, leidvoll oder freudig der jeweilige Inhalt des Stückes ist, die Seele weiß – im Gegensatz zum Menschen – um die Illusion der angenommenen Realität.

Anders die meisten Menschen, die auf Realität beharren.

Der Seele ist es – auch wenn wir Menschen das noch so sehr ablehnen, einfach nicht begreifen können – letztlich gleich-gültig, ob jemand z.B. 1.000 EUR findet oder 1.000 EUR verliert. (Wir haben hier bewusst einen Vergleich mit relativ gering aufgeladener Emotion gewählt – Sie können selbst die Beispiele deutlicher formulieren) Egal wie deutlich man die Kontraste wählt, die Seele bekommt immer genau das, was sie sucht: ERFAHRUNG, nichts als ERFHAHRUNG. Das „DENKEN“ der Seele ist sozusagen Ein „DENKEN in ERFAHRUNGEN.

In Sachen Konkurrenz hat sie reichhaltige Erfahrungen gemacht, dies Spiel scheint inzwischen „ausgereizt“ zu sein. Konkurrenz beinhaltet stets totale Individualität und totales Getrenntsein zu „denken“ oder zu „glauben“. Das Ergebnis haben wir reichhaltig erfahren. Schauen wir uns um, die „Glaubensmuster“ der Kontraste „ich“ gegen „ich“, gegen „ich“ … sind perfekt ausgelebt worden.

Um ein „Glaubensmuster“ perfekt spielen zu können, bedarf es stets der dazu passenden Schwingungsenergie. Und träger, wie jetzt auf der Erde scheint es nicht mehr zu gehen, denn die „Botschaften“ sprechen von einer „zunehmend leichter werdenden Schwingung des Planeten“. Der Grund könnte darin liegen, dass wir an die Grenze des Vertretbaren gelangt sind. …

Verändert sich die Schwingung in Richtung „schneller, leichter“ bleibt das nicht ohne Folgen für das Bewusstsein. Der Mensch wir sozusagen bewusster und damit verändert sich auch sein Verhalten, verändern sich seine „Verhaltens- und Gestaltens-Muster“.

Während auf dem Weg in die Materie immer mehr Trennung erfolgte, erfolgt natürlich beim Weg „zurück“ das Gegenteil, das allmähliche Überwinden von Trennung …

Verkürzt gesagt, das Bewusstsein öffnet sich langsam aber stetig und quasi gesetzmäßig in Richtung mehr WIR.

Die Seele ist sozusagen der Koordinator für COOP …     

f.    SOURCE-Think

Aus Sicht des „Ursprungs“ oder der „Quelle“ des SEINS kann es nur COOP geben, weil einerseits die Teile der „Quelle“ anlog der „Quelle“ „funktionieren“ (müssen) und andererseits ALLES miteinander (auf tieferer Ebene) verbunden ist. Die „Quelle“ steht mit allen Aspekten immer in Kontakt (Verbindung). Damit wären auch die Menschen sozusagen „COOP-Wesen“. Das würde aber wohl im Widerspruch zu einem ganz grundlegenden „GESETZ“ des Universums stehen, dem GESETZ der FREIHEIT. Bei näherem Hinschauen erkennen wir jedoch, dass das „Trennungs-Spiel“ dem „COOP-Prinzip“ keineswegs widerspricht, denn das GESETZ der FREIHEIT eröffnet sozusagen, „COOP“ quasi zu ignorieren. Nicht wirklich, aber so zu tun „als ob“. Und das reicht aus, um Erfahrungen in allen „Verästelungen“ zu machen, auch solche, die Menschen als „Zufall“ oder als „Leid“ erfahren.

6.15.2013

Unternehmensnachfolge - Die eigenen Kinder inspirieren ...


Frage

 

Ich habe zwei Kinder im Alter von 8 Jahren und 15 Jahren. Beide haben keine Lust „auf Schule“. Und nach ihrem Beruf gefragt, wechseln diese Vorstellungen fast täglich. Ich habe oftmals Angst, wenn ich an die Zukunft meiner Kinder denke. Dabei will ich doch nur, dass sie einen Beruf haben, der ihnen Sicherheit bietet und ein gutes Einkommen... Und natürlich wünsche ich mir auch, dass mindestens eines der beiden Kinder später einmal unser Unternehmen übernehmen wird ...

 

(Weiblich, Geschäftsführende Gesellschafterin im eigenen mittel-ständischen Dienstleistungs-Unternehmen, 37)

 

Anmerkung: QuantThink – Deutsches Denkzentrum hat - auf Wunsch zahlreicher NetzwerkPartner  die neue AG „SeinsSinn“ eingerichtet. Diese Arbeit erweitert erheblich unser derzeitiges DENKEN. Bei SeinsSinn werden unsere DenkGrenzen weit hinausgeschoben bzw. überschritten. Auch wenn eine Sichtweise von zahlreichen Menschen oder Organisationen als „denkunmöglich“ oder als „falsch“ eingestuft werden sollte,  heißt dies nicht, das sie deshalb auch allgemein als „falsch“ oder „undenkbar“ einzustufen ist. Wir ahnen, wie sehr unser SeinsSinn  unser Denken und damit unser gesamtes Leben beeinflussen kann.... Die Arbeit der AG konnte bereits in vielen Fällen erfolgreich zeigen, wie eine Veränderung der Sicht unseres LebensSinns z.B. zu einem Mehr oder einem Weniger an Freiheit-Souveränität-Leiden-Krankheit-Erfolg-Lebensfreude .... führen konnte. (Probieren Sie es doch einfach selbst einmal aus!)

 

Wir veröffentlichen hier – mit Zustimmung der Betroffenen – Auszüge aus einem Mail-Coaching, die für ähnliche Problemlösungen Sinn machen könnten ...

 

 

Antwort

 

Machen Sie sich bitte bewusst, dass Ihre Annahme zum LebensSinn eines Menschen, lediglich eine Möglichkeit von vielen, vielen Annahmen ist. Sie könnte auch ganz anders aussehen, wenn Sie durch andere Glaubensmuster geprägt worden wären.

Und was wäre, wenn es im eigentlichen Sinne so etwas wie einen Lebenserfolg für den Menschen – also auch für Sie und Ihre Kinder – gar nicht geben würde, sondern dies nur eine „Idee“ von uns Menschen wäre?

 

Für uns macht Sinn es etwas so zu sehen:

 

  • Das Prinzip des Lebens ist FREIHEIT
  • Der Grund des Lebens ist ENTFALTUNG
  • Das Ziel des Lebens ist FREUDE

 

Sehen Sie bitte dass in unseren Annahmen Nichts enthalten ist, was sich konkret auf bestimmte Eigenschaften, Kenntnisse oder Handlungen bezieht. Sie sind so etwas wie Prinzipien, vielleicht auch eine Art Gesetzmäßigkeit für ein erfülltes Leben...

 

Da Leben immerwährend ist, befinden wir uns sozusagen in einem Daseinskreislauf fortwährender Inkarnationen.

Und was wäre dessen Sinn, der Sinn von Inkarnationen? Eigentlich nichts anderes als das „Spiel der Seele“, zur Ausdehnung und zur Erfahrung dessen, „Was Ich Bin“.

 

Lassen Sie uns gleich zu einem der zentralen Grundprobleme der Menschen kommen. Wir nennen es Identifikation. Das führt uns zu der Frage: „Als was sehen wir uns?“

 

Wir können uns in eine Art „Opferrolle“ begeben, die je nach Intensität, von totaler Machtlosigkeit geht und bis an den Punkt reichen kann, wo wir den letzten Schritt verweigern, die umfassende „Schöpferrolle“ zu übernehmen. An diesem Punkt wird dann gern „Gott“, „Fügung“ oder „Evolution“ bemüht.

 

Dies ist der Punkt, an dem inzwischen zahlreiche Menschen stehen, vor allem solche, die mit dem von Religionen gesendeten Gottes-Bild unsicher geworden sind.

 

Die überwiegende Zahl der Menschen mag offensichtlich eine weitgehende Selbstverantwortung nicht und ist mehr oder weniger darin „gefangen“, dass ihr Leben etwas mit  „Bewährung und Fügung“ zu tun habe, es so etwas wie eine regulierende Macht gäbe, der man gefällig zu sein habe und dessen Regeln man kennen und befolgen müsse....

 

Wir wollen das hier nicht vertiefen, empfehlen jedoch selbst sich „hinein zu fühlen“, welcher der Gedanken Ihnen mehr Kraft und Erleichterung bringt. Lassen Sie einfach mal Ihr Gefühl antworten – Sie werden sehen, wie gut diese „Sprache“ tut. ...

 

Die Antwort auf Ihre „Sorgen“ wäre eigentlich recht einfach: Hören Sie einfach auf, sich Sorgen zu machen, denn Ihre Kinder sind wesentlich mehr, als Sie zu denken bereit sind. Sie führen genau das Leben, was für Sie – zumindest auf einer tieferen Ebene – genau das „richtige“ ist. Kommen Sie aus der Rolle von „Mitleid“ und „Helfen“ heraus, legen Sie die „kühne Annahme“ ab, für Ihre Kinder Verantwortung zu haben ...

 

Wir wissen aus unseren Erfahrungen, dass die meisten Menschen mit solchen Antworten (noch) wenig anzufangen wissen. Für sie „spielt“  das Programm „Massenbewusstsein“, „Dualität“ und „Karma“ eine zentrale Rolle. Sie vermögen ganz einfach die eigenen „Denk-Grenzen“ so leicht nicht zu überschreiten. Dass dem so ist, dafür sorgt auch unser eigener Verstand, der über die sehr nutzvolle Funktion eingerichtet wurde, zu urteilen, zu analysieren, zu bewerten. Und wie tut er das? Er greift auf das zurück, was ihm bekannt ist, z.B. das, was in der Gesellschaft konsensfähig ist, was vielleicht dem entspricht, was den derzeitigen wissenschaftlichen Annahmen entspricht. ...

Dass das Leben nicht mit dem Tode endet (folglich auch nicht erst mit der Geburt beginnt), das sind inzwischen viele Menschen bereit zu glauben; mehr jedenfalls, als diese es öffentlich kund zu tun bereit sind.

 

Da wir wissen, dass dies auch Ihrer Annahme entspricht, bauen wir gern darauf auf, um Antworten zu geben, die Sie in Ihr Leben integrieren können, Ihnen sozusagen Nutzen versprechen.

 

Als Sie sich entschlossen, Ihren heutigen Kindern deren Inkarnation zu ermöglichen (auch dort ist „Zufall“ kaum angebracht), hatten Sie bestimmte Vorstellungen, wie diese sein sollten, was diese mit Ihrer Unterstützung erreichen könnten, usw.

 

Sie waren beide Elternteile bereits zu diesem Zeitpunkt auf der Spur, ein erfolgreiches Leben als Unternehmer und Unternehmerin für sich zu realisieren. Das alles war natürlich – weil es in den nichtphysischen Ebenen so etwas wie ZEIT nicht gibt – auch den Wesen bekannt, für die das „In-Erscheinung-treten“ bei Ihnen genau das richtige Elternhaus für diese Kinder zu sein versprach. Vereinfacht ausgedrückt: Sie hatten das „Profil“, das für die neuen Wesen interessant und stimmig war, um ihren Lebensplan zu realisieren. Wohlgemerkt, Ihre Kinder trafen die Entscheidung. Sie, die Eltern waren bereit, das zu akzeptieren.

 

Wäre dem nicht so gewesen, wären genau diese beiden Wesen nicht bei Ihnen inkarniert. Natürlich hätten Sie dann auch zwei Kinder „geboren“, aber deren Lebensplan wäre ein ganz anderer gewesen...

 

(Wir wissen, wie schwer sich Eltern gerade mit diesem Gedanken tun, aber es ist wichtig, ihn zumindest einen Moment zulassen zu können, weil sich dann Vieles quasi von selbst erklärt ...)

  

Wenn Ihre Kinder einen Lebensplan hatten, der sich im Kontext Ihrer eigenen Wünsche bewegt, dann können Sie relativ sicher sein, dass zumindest eines von beiden Kindern eine akzeptable Unternehmensnachfolge gewährleistet, wobei „akzeptabel“ stets auch aus der Sicht der Inkarnierten zu sehen ist. ...

 

Es kann aber auch gänzlich anders sein, und das erfahren zahlreiche Eltern in Unternehmerberufen: Die Kinder nutzen die Inkarnation, um zu erfahren: Dass z.B.

  • das Führen von Menschen,
  • die Übernahme von Verantwortung für viele Menschen,
  • Menschen anzuweisen, etwas zu tun, was sie eigentlich überhaupt nicht tun wollen,
  • von Menschen etwas zu erwarten, was nicht deren Lebensfreude fördert, usw.

eben nicht das ist, was sie anstreben. Sie wollen sozusagen wissen, wie es ist, etwas zu tun, was man eigentlich nicht will ...

 

Auch in solchen Fällen macht die Inkarnation in einen Unternehmerhaushalt für diese Wesen durchaus Sinn, auch wenn solche Lebenspläne, die Eltern schier zur Verzweiflung bringen könnten....  

 

Sie müssen jetzt wohl eine wichtige Entscheidung treffen:

 

  • Geht es Ihnen um Ihre eigenen Interessen, oder stehen die Kinder wirklich im Vordergrund, wie Sie bisher das gesehen haben?

 

Wenn Sie Ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellen, ist das genauso „richtig“ oder „falsch“ wie, die Interessen Ihrer Kinder im Vordergrund zu sehen.

 

„Aber Eltern haben doch Verantwortung für das Leben ihrer Kinder“, so lautet wohl das gängige Begründungsmuster in unserer Gesellschaft. Und Eltern, die das nicht so sehen, geraten leicht in die Kritik dieser Gesellschaft.

 

Aber Achtung: Sehen Sie dies bitte einen Moment aus der Perspektive Ihrer „Kinder“ – vor deren Inkarnation ... Sie wissen, was wir meinen ...

Entweder, Sie gestehen diesen Lebewesen zu, relativ genau zu überblicken, was sie wollen, oder Sie sprechen ihnen diese Fähigkeit ab, dann halten sie diese Wesen für „unfähig“ oder „dumm“ ...  Wofür entscheidet sich Ihr Gefühl? ...

 

Frage

 

Würde das heißen, dass Eltern überhaupt keine Verantwortung für das Leben ihrer Kinder haben?

 

Antwort:

 

Ja – und Nein. Das, was wir auf diesem Planeten als „Verantwortung“ bezeichnen, berücksichtigt wohl nur einen recht kleinen Anteil von dem, wie Leben wirklich „spielt“. Auf tiefster Ebene sind wir alle reines Bewusstsein, sozusagen ein „beseeltes Wesen“. Dort ist alles in „Ordnung“, gibt es weder „richtig“ oder „falsch“. Die Seele akzeptiert jede Erfahrung, urteilt nicht, analysiert nicht.

 

Erst auf der menschlichen Ebene entwickelt sich dies zu einem „Programm“, werten wir mittels unseres Verstandes. Dann wird eine Entscheidung, eine Handlung, werten definiert. Die Seele akzeptiert. Sie kann dies „locker“ tun, weil sie nur Wert auf Erfahrung legt. Und die steckt sowohl im „Leid“ wie auch in der „Freude“. Beides ist gleichermaßen angemessen, auch wenn wir Menschen das nicht so sehen wollen ...

 

Seele und Geist der „Erwachsenen“ und Seele und Geist der „Kinder“ sind völlig frei, in der für sie angemessenen Wahl einer Erfahrung.

„Eltern“ könnten nur dann – auf tieferer Ebene - „Verantwortung“ haben, wenn sie die „Macht“ hätten, die Freiheit eines Wesens zu beeinflussen. Dies geht aber nur dann, wenn die anderen Wesen dies zulassen oder das wünschen.

 

Das, was Eltern als „Verantwortung der Menschen gegenüber Menschen“ sehen, macht nur Sinn, wenn der Mensch in eine „Opferrolle“ gebracht wird. „Eltern“ sind gut beraten, nicht nur verstandesmäßig „ihre“ Kinder zu sehen, sondern sich mehr von ihren eigenen Gefühlen leiten zu lassen. ...

 

Aber diese Sichtweise ist noch nicht sehr ausgeprägt, die Wissenschaft von der Seele (wie sich die Psychologie gern selbst definiert), scheint eine Seele irgendwie gänzlich zu ignorieren. ...

 

 

Frage:

 

Was könnte ich dennoch tun, um für meine Kinder ein angenehmes Leben zu schaffen?

 

Antwort:

 

Erkennen Sie zunächst an und akzeptiere, dass Ihre Kinder recht genau wissen, was sie wirklich wollen; auch dann, wenn es Ihnen nicht gleich einleuchtet.

 

Gib Ihnen Chancen und Möglichkeiten, das zu tun, was ihnen Freude macht.

 

Unterstütze sie Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen, ermuntere sie, Entscheidungen zu treffen, sich nicht einfach „treiben“ zu lassen.

 

Erkläre ihnen, warum eine „Opferrolle“ wenig Sinn macht und bringe ihnen nahe, dass – auf einer tieferen Ebene – alles, was in ihr Leben tritt, letztlich von ihnen selbst erschaffen wurde. Bleibe bei dieser Position, auch wenn die „Kinder“ das (zunächst) nicht akzeptieren wollen oder können.

 

Einfach gesagt: Sei der Meister oder die Meisterin des eigenen Lebens, denn diese „Vorbildfunktion“ ist wichtiger als alle Worte. ...

 

Und wenn die Kinder nun nicht von Anfang an dazu neigen, euer Unternehmen zu übernehmen, dann zeigen Sie Ihnen, wie Sie selbst Freude daran haben, eine gute und erfüllt Unternehmerin zu sein, vor allem eine, die mit „Leib und Seele“ etwas selbständig unternimmt und dabei kreativ und sehr zufrieden damit ist, sein eigener und freier„Boss“ zu sein. ...

    

 

   

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